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Microsoft hält EU-Vorwürfe für ungerechtfertigt

Windows-Offenlegung geht Microsoft zu weit. Microsoft hat die Anschuldigungen der EU-Kommission, dass sich das Unternehmen nicht an die Auflagen vom März 2004 halten würde, als unberechtigt zurückgewiesen und fürchtet gar, dass Teile des Betriebssystems Windows als Clones erscheinen könnten.
/ Andreas Donath
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Brad Smith, Berater und Senior Vice President von Microsoft, mutmaßte gar, dass weder die Kommission noch die Berater die geänderte technische Dokumentation, die Microsoft kürzlich geschickt habe, überhaupt gelesen hätten.

Microsoft fühle sich verpflichtet, den Auflagen der EU-Kommission zu folgen und habe auch eine neue Windows-Version in den Handel gebracht, eine extreme Strafe gezahlt und einen beispiellosen Zugang zu Microsofts Technologien geboten.

Insgesamt sei man mehr als 100 Forderungen nachgekommen, die die EU-Kommission gestellt habe, so Microsoft. Das Unternehmen kritisiert, dass jedes Mal, wenn man eine Änderung durchführe, die Kommission weitere fordere.

Man fürchte auf Grund der neuen Forderungen, die internen Funktionen von Windows dokumentieren und lizenzieren zu müssen, dass Teile von Windows als Clones entstehen.


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