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TDK liefert Blu-ray-Medien aus

BD-R- und BD-RE-Medien mit 25 und 50 GByte. TDK hat mit der Auslieferung erster Blu-ray-Muster begonnen. Erstmals gibt es die Discs auch ohne zusätzliche Schutzhüllen mit Kapazitäten von 25 und 50 GByte, sowohl in einer einmal beschreibbaren (BD-R) Variante als auch wiederbeschreibbar (BD-RE).
/ Jens Ihlenfeld
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Die Rohlinge werden im TDK-Werk in Chikumagawa in Japan gefertigt. Sie erhalten mit "Durabis 2" eine Schutzbeschichtung, die vor Kratzern, Fingerabdrücken und anderen Verunreinigungen schützen soll.

Zudem verspricht TDK dank "Spin Coating" eine äußerst flache Deckschicht mit einer Dicke von nur 0,1 mm. Der Laser des Laufwerks oder Brenners durchdringt zunächst die Deckschicht der Discs, bevor er auf die Aufzeichnungsschicht trifft, so dass Unregelmäßigkeiten in der Deckschicht zu Problemen beim Abspielen oder beim Aufnehmen führen können.

Die einmal beschreibbare BD-R Discs nutzen zudem ein anorganisches Material als Aufzeichnungsschicht, das laut TDK lichtunempfindlich ist und sich besonders für die Langzeitarchivierung eignet. Das Phasenwechsel-Material der wiederbeschreibbaren BD-RE-Scheiben soll eine äußerst niedrige Fehlerrate aufweisen, selbst bei mehr als 10.000 Überschreibungen, verspricht TDK.

Als einziger Medienhersteller war TDK an der Gründung der Blu-ray Disc Association (BDA) beteiligt, deren optische Medien in Konkurrenz zur HD DVD stehen.


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