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Premiere verliert die Bundesliga

Kabelnetzbetreiber erhalten Zuschlag, ARD und ZDF mit dabei. Premiere verliert die Übertragungsrechte an der Fußball-Bundesliga ab der Saison 2006/2007, den Zuschlag der Deutschen Fußball Liga (DFL) erhielt ein Konsortium von Kabelnetzbetreibern namens Arena, das auch ARD und ZDF mit im Boot hat. Die Rechte für Übertragungen im Internet gingen an die Telekom.
/ Jens Ihlenfeld
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Im Ausschreibungsverfahren der DFL konnte sich Premiere mit seinem Angebot nicht durchsetzen, vor allem weil der Pay-TV-Sender darauf bestand, dass die Spiele der Bundeliga erst ab 22 Uhr im frei empfangbaren Fernsehen ausgestrahlt werden.

Das Arena-Modell sieht hingegen vor, dass die ARD samstags bereits ab 18.30 Uhr, 75 Minuten nach Spielende, eine umfassende Zusammenfassung zeigen kann. Zudem soll wieder ein Spiel am Freitag stattfinden.

Als Gewinner dürfen sich somit auch ARD und ZDF fühlen. "Das Runde gehört ins Erste", kommentiert Peter Voß, Intendant des Südwestrundfunks.

Premiere will ob der Entscheidung ab 1. August 2006 seine Preis- und Angebotsstruktur den Marktverhältnissen gegebenenfalls anpassen. Wie die konkreten Angebote der Kabelnetzanbieter ausfallen werden, lässt sich noch nicht abschätzen.

Premiere hatte sein Angebot maßgeblich über das Thema Fußball vermarktet und auch für die Kabelanbieter dürfte die Bundesliga ein Zugpferd sein, ggf. um auch andere Angebote wie Internet und Telefonie abzusetzen. Der Aktienkurs von Premiere ging im Tagesverlauf um 38 Prozent zurück.


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