Bundesnetzagentur vergibt Frequenzen für Internet per Funk

Längerfristige Blockaden des knappen Frequenzspektrums sollen vermieden werden

Die Bundesnetzagentur hat mit dem Zuteilungsverfahren für "breitbandige drahtlose Verteilsysteme" im Rahmen des so genannten "Broadband Wireless Access" (BWA) begonnen. Darüber sollen in erster Linie Teilnehmeranschlüsse, wie beispielsweise funkgestützte Internetzugänge auf Basis von WiMAX, angeboten werden.

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Es stehen Frequenzen im Bereich von 3.400 bis 3.600 MHz zur Verfügung, in einigen Regionen sind zudem Frequenzen im Bereich 3.600 bis 3.800 MHz verfügbar. "Nach einer öffentlichen Konsultation wurde ein flexibles Zuteilungsverfahren entwickelt, das eine technologieneutrale Nutzung der Frequenzen ermöglicht", so Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.

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Vorgesehen ist eine zweistufige Frequenzvergabe: Zunächst erfolgt eine Registrierung der beantragten Frequenznutzung, die bei Vorlage einer konkreten Ausbauplanung für den Versorgungsbereich innerhalb einer Frist von acht Monaten durch die endgültige Frequenzzuteilung ersetzt wird. Die registrierten Frequenzplanungen bzw. Frequenznutzungen sollen dabei auf der Internetseite der Bundesnetzagentur einsehbar sein.

Nur wer wirklich Bereiche erschließen will und konkrete Planungen vorlegt, soll eine Zuteilung erhalten, betont Kurth. Längerfristige Blockaden des knappen Frequenzspektrums sollen vermieden werden: "Lassen sich die Zuteilungswünsche in einer Region nicht realisieren, wird den Marktteilnehmern vor der Einleitung eines Vergabeverfahrens Gelegenheit gegeben, selbst funkverträgliche Lösungen herbeizuführen. Vor einer amtlichen Entscheidung besteht die Möglichkeit, z.B. durch räumliche oder frequenztechnische Maßnahmen, eine Entkopplung der Frequenznutzungen zu vereinbaren und so Frequenzknappheit zu vermeiden", erläutert Kurth weiter.

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