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Auch EA sieht Einbruch im Spielegeschäft

Umsatz- und Gewinnwarnung von größtem Spieleproduzenten. Nachdem Activision bereits Mitte Dezember 2005 seine Erwartungen für das dritte und vierte Quartal sowie das gesamte Geschäftsjahr 2005/2006 senkte, verkündet nun auch Branchenprimus Electronic Arts (EA), dass die Geschäfte deutlich schlechter laufen als erwartet.
/ Jens Ihlenfeld
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EA geht davon aus, dass Umsatz und Gewinn im dritten und vierten Quartal seines Geschäftsjahres 2005/2006 und damit auch für das gesamte Geschäftsjahr deutlich unter den bisherigen Planungen liegen werden. Schuld sei eine unerwartete Marktschwäche in Nordamerika sowie Europa.

Auch das Weihnachtsgeschäft erfülle die Erwartungen nicht, so EA-Chef Larry Probst, der mit einem Umsatzrückgang im zweistelligen Prozentbereich für die Branche im Dezember rechnet. Konkrete Zahlen will EA erst mit den Zahlen für das aktuell laufende Quartal Ende Januar 2006 oder Anfang Februar 2006 vorlegen.

Activision gibt der neuen Konsolengeneration eine Mitschuld an den schlechten Zahlen. Zwar ist Microsofts Xbox 360 kürzlich gestartet und Sonys PlayStation 3 sowie Nintendos Revolution werden noch auf sich warten lassen. Doch schon heute sinke die Nachfrage nach Titeln für die aktuellen Konsolen.


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