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USA: Analoges Antennen-Fernsehen wird 2009 abgeschaltet

Staatliche Förderung beim Kauf von Wandlern für analoge Fernseher

In den USA hat das House of Representatives in dieser Woche entschieden, wann im Jahr 2009 der Wechsel vom analogen Antennen- zum terrestrischen digitalen Fernsehen endgültig vollzogen sein soll. Um finanziell schwächere US-Bürger nicht zu benachteiligen, sollen für diese bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar zur Verfügung gestellt werden, um den Kauf von Konvertern für Analog-Fernseher zu erleichtern.

Der Wechsel zum Digitalfernsehen und das Abschalten des analogen Antennen-Fernsehens soll in den USA nun am 17. Februar 2009 erfolgen - nach dem Super-Bowl im Januar und vor dem nationalen College-Basketball-Turnier ("March Madness"). Noch muss allerdings der Senat die "DTV Legislation" absegnen.

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Die Realisierung einer Digital-Analog-Konverter-Box für bestehende analoge Fernseher soll der National Telecommunications and Information Administration (NTIA) übertragen werden. Es ist vorgesehen, dass Privathaushalte, welche einen entsprechenden Antrag stellen, bis zu zwei 40-Dollar-Coupons für den Erwerb von bis zu zwei Konvertern erhalten sollen.

Dafür sollen rund 890 Millionen US-Dollar zur Verfügung stehen, 100 Millionen US-Dollar werden für den Verwaltungsaufwand und eine Informationskampagne eingeplant. Sollte das Geld nicht reichen, kann die NTIA die Mittel dafür aufstocken, auf die eingangs genannten bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar.

Die meisten US-Bürger sollen durch die Frist nicht betroffen sein und die Set-Top-Box nicht benötigen: Nur 15 Prozent der Haushalte sollen ausschließlich analoges Fernsehen über die Antenne empfangen. Die verbleibenden 85 Prozent beziehen hingegen ihr Fernsehprogramm über Kabelnetz- oder Satellitenbetreiber, die auch nach dem Termin noch Sendungen analog übertragen dürfen.

Die durch den Wechsel auf Digital-TV frei werdenden Funkfrequenzen sollen für Behörden der öffentlichen Sicherheit und drahtlose Netzwerkzugänge zur Verfügung gestellt werden. Es wird erwartet, dass durch die Frequenz-Versteigerung rund 10 Milliarden US-Dollar in die Staatskassen gespült werden. Davon soll bis zu eine Milliarde US-Dollar in den Funknetzausbau von Einsatz- und Rettungskräften gesteckt werden.

"Das im Energy and Commerce Committee geborene Gesetz macht den 18. Februar 2009 zu dem Tag, an dem Amerika voll auf digital setzt. Die analogen Fernsehsignale, die seit der Geburtsstunde des Fernsehens per Funk in unsere Wohnungen gekommen sind, werden in der Nacht davor enden und eine technische Revolution, die seit Jahren in Arbeit war, wird endlich vollzogen sein", kommentiert der texanische Kongressabgeordnete und Republikaner Joe L. Barton.


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LUser4569835436456 21. Dez 2005

Wenn ich da mal ins Programmheft schaue, wünsch mir solche Sender wieder der ORF1 in...

anarcho 21. Dez 2005

schade ich hätte gerne die reaktion der leute gesehen die plötzlich keinen fernsehsender...



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