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Oracle führt Prozessor-Faktor ein

Ein Power-Kern kostet dreimal so viel wie ein UltraSPARC-T1-Kern. Oracle will sein Preismodell für Multi-Core-Prozessoren verändern; erst im Juli 2005 hatte Oracle sein Lizenzmodell im Hinblick auf Multi-Core-Prozessoren verändert und einzelne Kerne nur zu 75 Prozent gezählt. Jetzt führt Oracle einen Prozessor-Faktor ein.
/ Jens Ihlenfeld
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Zwar will Oracle auch weiterhin jeden Kern eines Multi-Core-Prozessors einzeln bei seinen Softwarelizenzen in Rechnung stellen, der Softwarehersteller führt dazu aber nun prozessorspezifische Faktoren ein. Je nach eingesetztem Prozessor fällt jeder einzelne Kern mehr oder weniger ins Gewicht.

Am höchsten ist dieser Faktor mit 1,0 bei Systemen mit einem Single-Core-Prozessor, d.h. für jeden Kern ist eine Lizenz vonnöten. Ganz anders bei Suns neuem Multi-Core-Prozessor UltraSPARC T1: Hier liegt der Faktor nur bei 0,25, so dass ein UltraSPARC-T1-System mit acht Kernen zwei Lizenzen benötigt.

Bei AMD und Intel legt Oracle den Prozessor-Faktor nun mit 0.5 fest, ein System mit vier Dual-Core-CPUs braucht hier vier Lizenzen. Für alle übrigen Multi-Core-Prozessoren, darunter auch IBMs Power-CPUs, liegt der Faktor bei 0,75.

Alternativ zur Lizenzierung(öffnet im neuen Fenster) nach Zahl der Prozessorkerne bietet Oracle aber auch nutzer- oder mitarbeiterabhängige Lizenzen an.


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