Abo
  • Services:

Pegasus Mail v4.31 veröffentlicht

Anwender von Versionen ab v4.2 von Sicherheitslücke betroffen

Der E-Mail-Client Pegasus Mail in Version 4.31 ist von David Harris zum Download freigegeben worden. Die Software sieht von der Oberfläche her gegenüber der v4.21 nicht besonders anders aus, doch wurden bis zum Erscheinen der v4.3 nach Entwicklerangaben knapp 60 Betas und 14 Release-Kandidaten getestet. V4.3 ist Resultat einer umfangreichen Code-Pflege, die die Software zukunftssicher machen soll, so die Entwickler. Die nächste Version soll V5 sein. Zugleich wurde ein Sicherheitsleck bei Pegasus-Mail-Versionen ab v4.2 entdeckt.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Update wird empfohlen, da Secunia eine Sicherheitslücke in Pegasus Mail v4.21 gefunden hat. Das Sicherheitsunternehmen fand dies auch in der v4.3 Beta, wobei die Probleme mit v4.31 gelöst sein sollen. Die Sicherheitslücke, vor der besonders gewarnt wird, erlaubt dem Angreifer die Ausführung von Code auf dem Rechner des Opfers, wenn dieser eine speziell formatierte Mail per POP3 herunterladen sollte. Versionen vor v4.2 sind nach Angaben von Secunia nicht betroffen. Wie die Sicherheitslücke genau funktioniert, will Secunia am 28. Dezember 2005 veröffentlichen.

Stellenmarkt
  1. Jürgen Gadke Services, Leipzig
  2. Zurich Gruppe Deutschland, Frankfurt am Main

Neu an v4.31 ist vor allem der neue HTML-Renderer, der entsprechend formatierte E-Mails nun besser darstellen soll. Zudem wurde die automatische Bild-Ladefunktion verändert: Man kann nun E-Mail-Absender freischalten, bei denen die in Mails referenzierten Bilder automatisch heruntergeladen werden. Bei der Erstellung von HTML-Mails mit Grafiken wurde auf das Format multipart/related umgestellt, so dass auch Mailer wie Thunderbird die Mails darstellen können.

Auch eine Anti-Phishing-Lösung wurde in der neuen Pegasus-Mail-Version integriert. Dazu wurden einige, leider nicht näher erläuterte Funktionen eingebaut, die den Anwender vor Mails mit dieser Intention warnen sollen.

Der Mailer bietet zudem eine neue Zeichensatz-Auswertung und kann unter anderem Unicode (UTF-8 und UTF-7), kyrillische Varianten und viele asiatische Zeichensätze auswerten. Außerdem können auch Mails in UTF-8 erstellt werden. Bei der Programmoberfläche sind XP-artige Buttons dazugekommen und die Programm-Icons und Bitmaps wurden modernisiert.

Im IMAP-Modul wurden zudem einige Verbesserungen vorgenommen, die unter anderem dafür sorgen, dass die Verbindung aufrechterhalten wird und bei Programmabstürzen Probleme mit Cache-Dateien nicht mehr auftreten.

Die Suche in den Ordnern wurde zudem komplett überholt und ein neues Ordner-Format namens "Link Folder" geschaffen. Damit lassen sich Verweise auf E-Mails sammeln, um sie beispielsweise thematisch anzuordnen. Der Link-Folder bedient sich auch der Suche, um dort ihre Ergebnisse zu präsentieren.

Eine verbesserte Installationsroutine für das Ablegen von Pegasus Mail auf Speichersticks wurde ebenfalls integriert. Dabei wurde berücksichtigt, dass diese von Computer zu Computer unter den unterschiedlichsten Laufwerksbuchstaben erscheinen.

Parallel zur englischsprachigen Version ist dank Sven Henze, der auch für viele der Icons im Programm zuständig ist, eine deutsche Fassung erschienen. Der Download von Pegasus Mail ist über www.pmail.com/downloads.htm möglich. Das Programm ist ungefähr 6,5 MByte groß und das deutsche Sprachinterface noch einmal 1,75 MByte.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€
  2. 59,99€
  3. (-70%) 8,99€
  4. 14,99€

Tömsken 20. Dez 2005

1 Jahr ohne E-Mail? Auch doof, oder?

PMail-Nutzer 20. Dez 2005

Hallo, ich glaube nicht, daß es an der verwirrenden Nutzerführung liegt :) Ich habe auch...


Folgen Sie uns
       


Frösteln in Frostpunk - Golem.de Live

Frostpunk ist ein düsteres Aufbauspiel, aber mit der Unterstützung unserer Community haben wir frostige Zeiten im Livestream überwunden.

Frösteln in Frostpunk - Golem.de Live Video aufrufen
Noctua NF-A12x25 im Test: Spaltlos lautlos
Noctua NF-A12x25 im Test
Spaltlos lautlos

Der NF-A12x25 ist ein 120-mm-Lüfter von Noctua, der zwischen Impeller und Rahmen gerade mal einen halben Millimeter Abstand hat. Er ist überraschend leise - und das, obwohl er gut kühlt.
Ein Test von Marc Sauter

  1. NF-A12x25 Noctua veröffentlicht fast spaltlosen 120-mm-Lüfter
  2. Lüfter Noctua kann auch in Schwarz
  3. NH-L9a-AM4 und NH-L12S Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Steam Link App ausprobiert: Games in 4K auf das Smartphone streamen
Steam Link App ausprobiert
Games in 4K auf das Smartphone streamen

Mit der Steam Link App lassen sich der Desktop und Spiele vom Computer auf Smartphones übertragen. Im Kurztest mit einem Windows-Desktop und einem Google Pixel 2 klappte das einwandfrei - sogar in 4K.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Valve Steam Spy steht nach Datenschutzänderungen vor dem Aus
  2. Insel Games Spielehersteller wegen Fake-Reviews von Steam ausgeschlossen
  3. Spieleportal Bitcoin ist Steam zu unbeständig und zu teuer

    •  /