W3C: Sicheres Browsen soll einfacher werden
Unter dem Titel "Toward a More Secure Web" veranstaltet das W3C am 15. und 16. März 2006 einen Workshop in New York. Trotz bereits vorhandener Sicherheitstechniken fehle es unter den Browser-Entwicklern und Webseitenbetreibern an Einigkeit, wie man einfache Betrugsversuche vermeiden könne, so das W3C.
Zwar gebe es mit dem Transport-Layer-Security-Protokoll (TLS) eine sichere Technik zum Schutz der ablaufenden Kommunikation, die Implementierungen dieses Protokolls schafften es aber selten, dem Nutzer bewusst zu machen, welche Sicherheit gerade vorhanden ist. Dies zeigten gerade die derzeit laufenden Phishing-Attacken, so das W3C weiter.
Zusammen mit Nutzern und Entwicklern sollen daher die Probleme identifiziert und an Verbesserungen gearbeitet werden. Dabei gehe es vordergründig um Änderungen, die an Browsern und E-Commerce-Lösungen kurzfristig durchgeführt werden können, um so Nutzern ein sicheres Surfen im Internet zu vereinfachen. Im Programm-Komitee sitzen unter anderem Vertreter von AOL, Apple, der TU Graz, Microsoft, der Ruhr-Universität Bochum, Sun Microsystems, dem KDE-Projekt, Opera und VeriSign.
Noch bis zum 25. Januar 2006 sammelt das W3C Themenvorschläge(öffnet im neuen Fenster) .
- Anzeige Hier geht es zu Hacking & Security: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.