Mobilcom plant Arbeitsplatzabbau

In Büdelsdorf sollen bis zu 200 Jobs vernichtet werden

Mobilcom plant nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel, an seinem Stammsitz in Büdelsdorf bis zu 200 der dortigen 1.100 Arbeitsplätze abzubauen. Das teilte die Geschäftsführung am Freitag vergangener Woche (16.12.2005) dem Betriebsrat mit.

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Der Grund für den Abbau ist umstritten. Eine mögliche Ursache der Maßnahme könnte der Einstieg des US-Finanzinvestors Texas Pacific Group (TPG) sein. Der vor wenigen Wochen ergangene Beschluss des Landgerichts Darmstadt, den Zusammenschluss von Telekom und ihrer Internet-Tochter T-Online abzulehnen, bringt auch das Büdelsdorfer Unternehmen in Bedrängis. Auch bei Mobilcom gibt es Anfechtungsklagen von Aktionären, in diesem Fall gegen die von TPG im Juli 2005 durchgesetzte Verschmelzung der Internet-Tochter Freenet mit Mobilcom.

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Das könnte nach Meinung des Spiegels bedeuten, dass die von TPG erwogene Sonderausschüttung zur Refinanzierung ihres Einstiegs bei Mobilcom gefährdet ist. Auch Expansionspläne scheinen auf Grund der Rechtssituation äußerst schwierig. Um das teure Engagement trotzdem zu rechtfertigen, bleiben TPG jetzt nur drastische Kostensenkungen, glauben nicht namentlich genannte Insider.

Mobilcom wies diese Überlegungen des Spiegels zurück. Die Personalkürzungen ""haben mit schwierigen Rechtsfragen"" nichts zu tun, sagt Mobilcom-Chef Eckhard Spoerr. Es handele sich um ""notwendige Sparmaßnahmen" in der Branche, die mit zunehmendem Wettbewerbsdruck zu kämpfen habe.

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