Abo
  • Services:

Dehnbares Silizium für die Elektronik der Zukunft?

Mit Gummi als Substrat zum "Silizium-Akkordeon"

Wissenschaftler der University of Illinois haben eine dehnbare Form eines Einkristall-Siliziums mit wenigen Mikron großen, wellenförmigen Strukturen entwickelt, die sich auf Gummi-Substraten aufbringen lassen sollen. Mögliche Einsatzgebiete sollen Sensoren oder Steuerungselektronik sein. So könnte den Wissenschaflern zufolge ein den Flugzeugflügel umspannender Sensor die Stabilität ständig überprüfen.

Artikel veröffentlicht am ,

Auch in künstlichen Muskeln oder für die Verbindung mit biologischem Gewebe soll die Technik zum Einsatz kommen können. Robotern könnte zudem eine Haut mit integrierten Sensoren verpasst werden, so John Rogers, Materialwissenschaft- und Maschinenbau-Professor der US-Universität. Rogers ist auch Forscher am Beckman Institute for Advanced Science and Technology und Mitglied des Frederick Seitz Materials Research Laboratory.

Inhalt:
  1. Dehnbares Silizium für die Elektronik der Zukunft?
  2. Dehnbares Silizium für die Elektronik der Zukunft?

Um dehnbares Silizium herstellen zu können, haben die Forscher mit herkömmlichen Methoden Bauteile mit der Geometrie von ultradünnen Fäden auf Silizium-Wafern gefertigt. Anschließend haben sie spezielle Ätztechniken genutzt, um die Bauteile zu unterhöhlen. Die resultierenden Silizium-Fäden sind 100 Nanometer dick, was etwa einem Tausendstel des Durchmessers eines menschlichen Haares entspricht.

Anschließend wird ein flaches Gummisubstrat gestreckt auf die Siliziumfäden aufgebracht und Letztere damit vom Wafer gehoben. Die Fäden bleiben dabei am Gummi haften. Nachdem diesem die Spannung genommen wird, wellen sich die Fäden in Form gut definierter Wellen.

Dehnbares Silizium für die Elektronik der Zukunft? 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 53,99€
  2. (mindestens 16,15€ bezahlen und Vegas Pro 14 EDIT und Magix Video Sound Cleaning Lab erhalten)
  3. 19,99€

taranus 17. Dez 2005

Möchte mal sehen, wie ein Kondensator oder eine Spule dann aussehen soll. Ein komplettes...

thaz 17. Dez 2005

Ja genau, aber nur, wenn man wie du nicht weiß, dass "silicon" nicht mit Silikon...


Folgen Sie uns
       


Golem.de ist Kratos - God of War (Live, keine Spoiler)

Die Handlung verraten wir nicht, trotzdem wollen wir das andersartige neue God of War besprechen. Zu diesem Zweck haben wir eine stellvertretende Mission herausgesucht, in der es nicht um die primäre Handlung geht. Ziel ist es, den Open-World-Ansatz zu zeigen, das Kampfsystem zu erklären und die Spielmechaniken zu verdeutlichen.

Golem.de ist Kratos - God of War (Live, keine Spoiler) Video aufrufen
Xperia XZ2 Compact im Test: Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos
Xperia XZ2 Compact im Test
Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos

Sony konzentriert sich beim Xperia XZ2 Compact erneut auf die alte Stärke der Serie und steckt ein technisch hervorragendes Smartphone in ein kompaktes Gehäuse. Heraus kommt ein kleines Gerät, das kaum Wünsche offenlässt und in dieser Größenordnung im Grunde ohne Konkurrenz ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xperia XZ2 Premium Sony stellt Smartphone mit lichtempfindlicher Dualkamera vor
  2. Sony Grundrauschen an Gerüchten über die Playstation 5 nimmt zu
  3. Playstation Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  2. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung
  3. Hades Canyon Intel bringt NUC mit dedizierter GPU

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

    •  /