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Dehnbares Silizium für die Elektronik der Zukunft?

"Das resultierende System von gewellten integrierten Bausteinen auf Gummi repräsentiert eine neue Form von dehnbarer Hochleistungselektronik", betont Young Huang, Professor für Mechanik und Produktionstechnik ebenfalls an der University of Illinois. Die Amplitude und Frequenz der Wellen wechseln in einem physikalischen System, das dem Blasebalg-Mechanismus eines Akkordeons entspricht, während das System gestreckt oder komprimiert wird.

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Die Forscher haben bereits "gewellte" Dioden und Transistoren gefertigt. Ihre Leistung soll auch nach wiederholtem Strecken und Komprimieren hinter der von starren Silizium-Geschwistern nicht zurückstehen. Die elektrischen Merkmale haben sich auch nach mechanischer Beanspruchung "nicht signifikant" verändert, erklären die Forscher. Neben einzelnen Elementen sollen sich auch komplette Schaltkreis-Folien mit der Technik fertigen lassen.

Abgesehen von den besonderen mechanischen Eigenschaften der welligen Bauteile könnte eine gezielte Verunreinigung des verwendeten Siliziums noch weitere ungewöhnliche Vorteile mit sich bringen, was die Forscher noch ergründen wollen.

Ein Artikel über das dehnbare Silizium - vielleicht geht es ja als "Silicon-on-Rubber" in die Geschichte ein - soll im Wissenschaftsmagazin Science erscheinen. Neben Rogers und Huang zählen auch Dahl-Young Khang und Hanqing Jiang zu den Co-Autoren der Veröffentlichung. Gefördert wird das Projekt sowohl von der "Defense Advanced Research Projects Agency" als auch vom "U.S. Department of Energy".

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taranus 17. Dez 2005

Möchte mal sehen, wie ein Kondensator oder eine Spule dann aussehen soll. Ein komplettes...

thaz 17. Dez 2005

Ja genau, aber nur, wenn man wie du nicht weiß, dass "silicon" nicht mit Silikon...


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