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OpenTC entwickelt offenes Trusted-Computing-Framework

Projekt wird durch die Europäische Union gefördert. In Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie und Forschung entwickelt der Lehrstuhl für Datenverarbeitung der TU München ein offenes Trusted-Computing-Framework. Die Konzepte sollen auf Basis eines Trusted-Platform-Module-Chips realisiert werden und digitales Rechtemanagement auf freie Betriebssysteme wie Linux bringen.
/ Julius Stiebert
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Das offene Trusted-Computing-Framework soll auf den Spezifikationen für das Trusted Platform Module der Trusted Computing Group (TCG) basieren. Die geplante Architektur soll dabei für viele Plattformen zur Verfügung stehen, vom Server über Grids bis zu mobilen Geräten. Die Ergebnisse des Projektes sollen als Open-Source-Software freigegeben werden und speziell Linux unterstützen.

OpenTC soll daher Virtualisierungsschichten, Protokolle, Management-Software und Beispielimplementierungen entwickeln. Durch die Freigabe als Open Source erhofft man sich ferner, dass sich auch die Community an der Entwicklung beteiligt. Außerdem soll der Markt für Trusted Computing geöffnet werden, indem eine Alternative zu proprietären Lösungen sowie ein offenes DRM-System für freie Betriebssysteme zur Verfügung gestellt wird.

Am OpenTC-Projekt sind 23 Partner aus ganz Europa beteiligt, darunter AMD, Hewlett-Packard, IBM, Infineon und Suse. Die TU München ist mit 350.000 Euro beteiligt, das finanzielle Gesamtvolumen des von der EU geförderten Projektes beträgt rund 17 Millionen Euro.


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