Neue Erweiterung für Eve Online: Red Moon Rising
Während der Feiertage soll es durch die Eve-Online-Erweiterung "Red Moon Rising" zu einigen zeitlich beschränkten Änderungen kommen, so sollen einige Symbole im Spiel auftauchen und sich einzelne Waffensysteme anders verhalten als man es sonst gewohnt ist. Neben diesen kleineren Spielereien werden mit der Erweiterung aber auch zahlreiche Technologien eingeführt.
Neben der höheren Bedeutung von elektronischer Kriegsführung und neuen Fertigkeiten im Bereich der Verteidigung werden auch die Schiffe stärker überarbeitet. Teils bekommen sie bessere Verteidigungswerte, teils werden sie neu ausbalanciert. Auch neue Schiffe warten darauf, von den Spielern geflogen zu werden: Insgesamt sollen 39 neue Schiffe in die Erweiterung integriert worden sein.
Zu den neuen Schiffen gehört die neue Interdictor-Klasse, ein Zerstörer mit den Fertigkeiten und vor allem der Geschwindigkeit der Interceptor-Klasse, Schürfschiffe mit besseren Verteidigungswerten, Spähschiffe, die vor allem in elektronischer Kriegsführung ihre Vorteile ausspielen können und neue Schlachtkreuzer.
Die neuen Großschiffe sind vor allem für große Flottenverbände interessant. So können die Schiffe der Titanen-Klasse ein Sprungportal öffnen und so ganze Flotten bewegen. Außerdem besitzen sie eine Superwaffe, die jedoch auch für die eigene Flotte gefährlich werden kann. Die Träger- bzw. Mutterschiffe stellen in ihrem Hangar Schiffe und spezielle Drohnen (Fighter) bereit, die auch Spieler steuern können. Das Mutterschiff besitzt zudem einen Aufbewahrungsort für Klone, so dass im Falle aufkommender Konflikte Spieler aus dem ganzen Universum durch Clone-Jumping zusammengezogen werden können.
Wie viele der Erweiterungen im Eve-Universum erschließen sich die neuen Großkampfschiffe oder neue Sternenbasen dem Spieler nur, wenn er sich mit anderen Spielern zusammentut. Neben obligatorischen Fehlerbehebungen und vielen Detailergänzungen werden in "Red Moon Rising" auch Neueinsteiger ein wenig auf ihre Kosten kommen. So wurde abermals das Tutorial überarbeitet, um besser in die recht komplexe Welt einzuführen. Auch die graphische Oberfläche wurde in einigen Details verbessert.
Die ursprünglich für die Erweiterung in Aussicht gestellten neuen Blutlinien werden erst mit einem späteren Content-Patch nachgereicht, der vermutlich im Januar 2006 erscheint. Des Weiteren wird es neue Missionen, Technologien wie etwa neues Schürfequipment und neue Munitionstypen und Fertigkeiten für die Spieler geben.
Um diesen Ansturm abzufangen, werden mit dem neuen Patch einige Umstellungen vorgenommen. In Red Moon Rising sollen vor allem die Datenbanken entlastet werden: So ist das Produktions- und Forschungssystem mit dem Patch umgestellt worden. Einen tieferen Einschnitt stellt die angekündigte Reduzierung der Drohnen dar. Die Anzahl der Drohnen soll mit der Verkleinerung des Drohnenhangars der Schiffe praktisch halbiert werden, dafür sollen die einzelnen Drohnen schlagkräftiger werden.
Weitere Optimierungen plant der Entwickler CCP in Zukunft vor allem im Hardware-Bereich. Nachdem bereits eine große Solid State Disk weitestgehend alle Datenbank betreffenden Verzögerungen beseitigt hat, testet man neue 64-Bit-Dual-Core-Server. Zudem soll der Code nach und nach auf 64 Bit umgestellt werden.
Das Add-On ist sowohl als Download(öffnet im neuen Fenster) als auch über den Autopatcher des Spiels ab sofort und kostenlos für alle Abonnenten verfügbar. Für Eve Online gibt es 14 Tage laufende Testaccounts(öffnet im neuen Fenster) . Das Spiel selbst ist in englischer Sprache gehalten, da in dem Spiel jedoch auch deutschsprachige Spielerfirmen unterwegs sind und es eine deutsche Anleitung(öffnet im neuen Fenster) gibt, stellt das meist nur eine kleine Hürde dar.
Weitere Informationen zu Red Moon Rising stehen auf der (vorläufigen) Add-On-Seite(öffnet im neuen Fenster) und in den Patchnotes(öffnet im neuen Fenster) bereit, Letztere sind jedoch nur Abonnenten zugänglich. Zum Patchen der Server hatte CCP Games eine Eve-Online-Auszeit von 24 Stunden genommen, wegen eines Problems mit einer zuvor dreimal fehlerfrei überprüften Datenbank wurden daraus aber letztendlich 31 Stunden. Mittlerweile läuft das Spiel aber wieder.



