Microsoft arbeitet an neuem Exchange-Server
Mit Hilfe von Exchange 12 können Endanwender neben E-Mails auch Faxe und Sprachnachrichten im Posteingang verwalten, was etwa über Outlook oder Outlook Express möglich ist. Auch die Web-Access-Funktion wurde dementsprechend angepasst und per "Outlook Voice Access" können Informationen per Spracherkennung von einem Mobiltelefon heraus abgerufen werden. Ferner konfiguriert sich ein Outlook-Client nun selbsttätig, sobald er Kontakt zu Exchange 12 aufnimmt, verspricht Microsoft.
Für eine verbesserte Sicherheit enthält der kommende Exchange-Server einen Spam-Filter, der automatisch aktualisiert wird und es stehen Filterregeln bereit, um unerwünschte Dateianhänge ausfiltern zu können. Über Antivirenlösungen kann zudem wahlweise der Eingangsordner und der Transportweg überwacht werden.
Mit Exchange 12 soll sich das Installieren für Administratoren vereinfachen, wobei nicht benötigte Komponenten bei der Installation weggelassen werden können. Außerdem wurde die grafische Management-Konsole erneuert und Kommandozeilenbefehle lassen sich endlich auch per Script-Befehl nutzen. Zudem wird die kommende Exchange-Version auch 64-Bit-Server direkt unterstützen.
Eine erste Beta-Version von Exchange 12 wird nun von Microsoft an Tester verteilt. Den neuen Exchange Server will Microsoft Ende 2006 oder Anfang 2007 fertig haben. "Exchange 12" ist der Arbeitstitel der folgenden Exchange-Server-Version, eine exakte Bezeichnung für das Produkt steht noch nicht fest.
- Anzeige Hier geht es zum Microsoft Exchange Server 2019 Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.