• IT-Karriere:
  • Services:

Robotik: Hondas neues ASIMO-Modell kann rennen

Auch als Rezeptionist oder Begleiter einsetzbar

Honda hat mit seinem ASIMO getauften, humanoiden Roboter bereits einiges an Aufsehen erregt, nun stellte der japanische Hersteller ein neues Modell vor, das sogar schneller rennen kann und generell agiler sein soll. Zudem soll der kleine Roboter nun besser in der Lage sein, auf Menschen zu reagieren: Er kann mit ihnen beim Gehen Händchen halten, sie im Vorbeigehen grüßen und von ihnen Gegenstände entgegennehmen.

Artikel veröffentlicht am ,

ASIMO kann Gegenstände entgegennehmen
ASIMO kann Gegenstände entgegennehmen
Vor allem aber soll der neue ASIMO langsam für den Einsatz an der Rezeption reif sein und Gäste informieren sowie ans Ziel geleiten können. Dabei soll der Roboter durch die Kombination aus optischen Sensoren, Ultraschall-Sensoren, Sensoren im Fußboden und durch Menschen getragene, auf Funktechnik basierende Identifikationskarten das menschliche Treiben besser verfolgen und darauf reagieren können. Die "IC Tele-interaction Communication Card" wurde unabhängig von ASIMO entwickelt und wird von der Person getragen, mit der ASIMO interagiert.

Stellenmarkt
  1. Hochschule Furtwangen, Furtwangen
  2. Deloitte, Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg, München, Frankfurt

Händchenhalten bei synchroner Fortbewegung
Händchenhalten bei synchroner Fortbewegung
Mit Hilfe seines im Gesicht sitzenden "Auges" und eines Kraftsensors in den mechanischen Handgelenken soll ASIMO in der Lage sein, Gegenstände wie ein Tablett vorsichtig und dennoch zügig entgegenzunehmen. Der Kraftsensor ermöglicht es dem Roboter auch, von einem Menschen an der Hand gehalten zu werden und sich synchron mit diesem zu bewegen, so Honda. Damit ASIMO als Bote mehr transportieren kann, erlaubt ihm seine neue Software laut Hersteller auch, einen Karren frei vor sich herzuschieben, beim Gehen nicht selbst an den Karren anzustoßen und beim Schieben Hürden auszuweichen.

ASIMO beim Rennen
ASIMO beim Rennen
Besonders imposant sieht es aus, wenn der 1,30 Meter hohe und 54 kg wiegende ASIMO rennt - die Renngeschwindigkeit des Roboters konnten seine Entwickler von zuvor 3 km/h auf nunmehr 6 km/h steigern. Außerdem kann ASIMO nun auch 5 km/h schnell im Kreis (2,5 Meter Radius) rennen, was durch Neigen des Körperschwerpunkts im Innern von ASIMOs Körper möglich sei. Die normale Gehgeschwindigkeit wurde von 2,5 auf 2,7 km/h verbessert. Wenn ASIMO etwas trägt, sinkt diese aber auf 1,6 km/h ab. Bei den 34 Freiheitsgraden wurde ebenfalls nichts im Vergleich zum Ende 2004 vorgestellten Vorgänger verändert.

Honda will den neuen ASIMO im Frühjahr 2006 in seinem eigenen Büro im Honda-Wako-Gebäude einsetzen - ihn später aber auch anderen zur Vermietung anbieten. Viele der in ASIMO zum Einsatz kommenden Techniken von der Sprach- und Bilderkennung bis hin zur Kollisionserkennung und -vermeidung sollen auch in anderen technischen Geräten von Honda Einzug finden, unter anderem im Bereich Automobil-Sicherheit. Außerdem soll weiter im Bereich Robotik geforscht und entwickelt werden - der 2005er-ASIMO wird also nicht der letzte seiner Art sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,99€ (bei razer.com)
  2. 26,73€ (bei otto.de)
  3. 57,99€
  4. 289,00€ (Bestpreis!)

Moin 18. Jan 2006

Ist das hier ein peinliches Geplapper! Da entwickelt eine japanische Firma einen...

taranus 14. Dez 2005

Hallo? Ich habe mir jetzt extra alle Beiträge durchgelesen, da mich deine Aussage doch...

IchsageJazurobo... 14. Dez 2005

das tut es schon lange. Mal abgesehen davon sehe ich roboter primär als sklaven die den...

Nonchauvi 14. Dez 2005

LOL....mich wundert,dass noch keine Frau rumgewettert hat...grins.. Ich habe jedenfalls...

Yorick 14. Dez 2005

Ich war schon vorsichtig mit dem Wort "neigt". Du hast im Prinzip natürlich recht. Man...


Folgen Sie uns
       


Apple TV Plus ausprobiert

Wir haben uns Apple TV+ auf einem Apple TV angeschaut. Apples eigener Abostreamingdienst lässt viele Komfortfunktionen vermissen.

Apple TV Plus ausprobiert Video aufrufen
Threadripper 3970X/3960X im Test: AMD wird uneinholbar
Threadripper 3970X/3960X im Test
AMD wird uneinholbar

7-nm-Fertigung, Zen-2-Architektur und dank Chiplet-Design keine Scheduler-Probleme unter Windows 10: AMDs Threadripper v3 überzeugen auf voller Linie, die CPUs wie die Plattform. Intel hat im HEDT-Segment dem schlicht nichts entgegenzusetzen. Einzig Aufrüster dürften sich ärgern.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Via Technologies Centaur zeigt x86-Chip mit AI-Block
  2. Nuvia Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup
  3. Tiger Lake Intel bestätigt 10-nm-Desktop-CPUs

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  2. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2
  3. Micropython Das Pyboard D ist ein Steckbausatz für IoT-Bastler

Geforce GTX 1650 Super im Test: Kleine Super-Karte hat große Konkurrenz
Geforce GTX 1650 Super im Test
Kleine Super-Karte hat große Konkurrenz

Mit der Geforce GTX 1650 Super positioniert Nvidia ein weiteres Modell für unter 200 Euro. Dort trifft die Turing-Grafikkarte allerdings auf AMDs Radeon RX 580, die zwar ziemlich alt und stromhungrig, aber immer noch schnell ist. Zudem erscheint bald die sparsame Radeon RX 5500 als Nachfolger.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Nvidia-Grafikkarte Geforce GTX 1650 Super erscheint Ende November
  2. Geforce GTX 1660 Super im Test Nvidias 250-Euro-Grafikkarte macht es AMD schwer
  3. Geforce-Treiber 436.02 Integer-Scaling macht Pixel-Art hübscher

    •  /