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Linus Torvalds: Nutzt KDE!

Diskussion auf der GNOME-Mailingliste

Linus Torvalds hat auf der Usability-Mailingliste des GNOME-Projektes dazu geraten, KDE anstatt GNOME zu nutzen. Die GNOME-Entwickler machten zu viele Entscheidungen von der Oberfläche abhängig, so dass sogar Funktionen wieder entfernt würden, nur weil sie eventuell Nutzer verwirren könnten.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Auslöser für Torvalds Statement war eine E-Mail von Linuxprinting.org-Projektleiter Till Kamppeter, in der er Kritik am GNOME-Druckdialog übt. Dieser biete beispielsweise nicht alle Funktionen eines Druckers zur Auswahl an, obwohl diese aus der passenden Postscript-Printer-Description-Datei ausgelesen werden können. Auch die Nutzung bestimmter CUPS-Funktionen lasse der Dialog nicht zu.

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In einer Diskussion mit Frederic Crozat, GNOME-Entwickler und wie Kamppeter bei Mandriva angestellt, kam heraus, dass die Optionen zwar ausgelesen werden könnten, das GNOME-Usability-Team aber dagegen gewesen sei. Zu viele Optionen würden die Nutzer nur verwirren.

Daraufhin äußerte sich Torvalds in einer ersten E-Mail, in der es heißt "Ich persönlich ermuntere die Leute, KDE zu nutzen". Die Mentalität des GNOME-Projektes, dass alle Nutzer Idioten seien, die sich von Funktionen verwirren ließen, sei eine "Krankheit".

Jeff Waugh von GNOME stellt allerdings klar, dass das GNOME-Projekt Software für unerfahrene Nutzer entwickle, diese aber nicht als dumm betrachte.

Torvalds hingegen fuhr mit seiner Kritik an GNOME fort. In seiner Antwort auf Waughs E-Mail schreibt er, dass GNOME teilweise sogar Funktionen wieder entferne, da diese die Nutzer überfordern könnten. Kein anderes Open-Source-Projekt würde so arbeiten. GNOME würde von Oberflächen-Fanatikern entwickelt, die Funktionen nicht abweisen würden, weil es zu schwer sei, diese zu realisieren, sondern weil sie Nutzer verwirren würden.

Das Beispiel des Druckdialoges sei keine Ausnahme, sondern die Regel. Torvalds selbst nutze GNOME nicht, da jeder andere Window-Manager leistungsfähiger sei und mehr Einstellungen biete.

Ximian-Mitbegründer Nat Friedman, der heute bei Novell arbeitet, griff mit einer E-Mail schlichtend ein: Linux auf dem Desktop sei eben noch in der Phase, in der jeder sein Gift selbst wählen müsse. Usability sei wichtig, aber tatsächlich seien einige GNOME-Entwickler selbst ernannte Kontroll-Freaks, die Software verkrüppeln, indem Funktionen entfernt würden.

Andererseits gebe es aber auch KDE-Nutzer, die noch jede neue Checkbox in ihr Herz schließen würden, was durch zu viele Auswahlmöglichkeiten zu Fehlern führe. Entsprechende Diskussionen würden zu nichts führen, vielmehr müsse Linux erwachsen werden, um eine Chance auf dem Desktop zu haben.



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posix 06. Dez 2011

Irgendwie unlogisch: Ressourcenfresser? Wozu sollte man die Leistung des PCs nicht voll...

Kompottkin 13. Jan 2006

Hallo, Weil sie den Anwender von seinem eigentlichen Ziel ablenkt. Du verkennst bei...

marolu 24. Dez 2005

letztlich entscheided sich das doch, in welcher IT-umgebung der desktop eingesetzt wird...

Zitronensorbet 15. Dez 2005

Nur der Erfolg eines Produktes ist maßgebend.

SHADOW-KNIGHT 15. Dez 2005

Und schon ist es mal wieder so weit. Die einen so, die anderen so. Und alle miteinander...


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