GeCube liefert AGP-Grafikkarten mit Radeon X1300 und X1600
Sowohl die Radeon-X1300-Grafikkarte "GC-RX1300GA2-D3" als auch die schnellere Radeon-X1600-Pro-Grafikkarte "GC-RX1600PGA2-D3" verfügen über 256 MByte DDR2-Speicher, eine aktive Kühlung sowie DVI-, VGA- und TV-Out (auch HDTV). GeCube taktet den mit zwölf Pixel-Pipelines arbeitenden Radeon X1600 Pro mit 500 MHz und dessen per 256-Bit-Ring-Bus angesteuerten Speicher mit 400 MHz, 10 MHz mehr, als es ATI bei der Grafikchip-Ankündigung angab. Beim mit vier Pixel-Pipelines aufwartenden Radeon 1300 und dessen Speicher sind es hingegen die üblichen 450 respektive 250 MHz. Beide Grafikchips unterstützen das Shader-Model 3.0 und stehen daher bei der Effektdarstellung Nvidias GeForce-Serien 6 und 7 in nichts nach.
Der hinter der GeCube-Marke stehende taiwanische Hersteller Info-Tek liefert beide neuen AGP-Grafikkarten nach eigenen Angaben ab sofort aus. Wann die beiden GeCube-Grafikkarten ihren Weg nach Europa finden, bleibt abzuwarten. Auch Preise nannte der Hersteller noch nicht.
Wer bereits ein AGP-basiertes High-End-System sein Eigen nennt und auch auf eine High-End-Grafikkarte mit GeForce 7800 oder Radeon X1800 aufrüsten will, für den bietet leider auch GeCube noch keine Lösung. Gerüchten zufolge planen aber zumindest Nvidia und Partner für Anfang 2006 eGeForce-7-basierte AGP-Grafikkarten. Nachdem nun der PCI-Express-Markt mit High-End-Grafikkarten versorgt ist, widmen sich die Hersteller langsam dem Aufrüster-Markt.