Abo
  • Services:

Kosten für Gesundheitskarte drohen zu explodieren

Private Kassenversicherungen erwarten Kosten in Höhe von 4 Milliarden Euro

Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte, die ab 2006 beginnen soll, werden nach Einschätzung des Bundesverbands der privaten Krankenversicherung (PKV) deutlich höhere Kosten verursachen als von der Bundesregierung geschätzt. Nach einem Bericht des Focus soll das Projekt nicht 1,4, sondern eher 4 Milliarden Euro kosten.

Artikel veröffentlicht am ,

PKV-Verbandschef Klaus Dietz sagte gegenüber dem Focus, dass sich die Anforderungen an die Karte jetzt deutlicher abzeichneten und eher mit Kosten von vier Milliarden Euro zu rechnen sei. "Alle Kassen müssen die Kosten in ihre Prämie bzw. in ihre Beiträge einrechnen", fügte Dietz hinzu.

Stellenmarkt
  1. CompuGroup Medical SE, Nürnberg, Erlangen
  2. BWI GmbH, Bonn

Der Sprecher der Techniker Krankenkasse (TKK), Hermann Bärenfänger, bezweifelte die Verlässlichkeit sämtlicher Schätzungen: "Kein Mensch weiß, was das kosten wird, bis heute nicht." Ausgaben, die der Kasse aufgebürdet würden, müssten "letztlich auch von den Beitragszahlern bezahlt werden".

Ab 2006 sollen alle Krankenversicherten über eine elektronische Gesundheitskarte verfügen. Sie löst die bisherige Krankenversicherungskarte ab. Die geplante elektronische Gesundheitskarte soll Qualität und Wirtschaftlichkeit in der medizinischen Versorgung verbessern. Es handelt sich dabei um das weltweit größte Telematikprojekt. 82 Millionen Menschen sollen die Karte bekommen.

Die Karte wird in mehreren Schritten eingeführt - erste verpflichtende Anwendung soll die elektronische Übermittlung von Verordnungsdaten - also das elektronische Rezept - sein. Anschließend werden schrittweise die freiwilligen Anwendungen, beginnend mit der Arzneimitteldokumentation und den Notfalldaten, getestet. Die Karte soll einen verpflichtenden administrativen Teil und einen freiwilligen medizinischen Teil umfassen, wobei die Versicherungsangaben einschließlich der Angaben zum Zuzahlungsstatus und die Berechtigung, im europäischen Ausland behandelt zu werden, sowie die papierlose Übertragung eines Rezepts zum verpflichtenden Teil gehören sollen.

Über den medizinischen Teil hat der Patient die Datenhoheit und darf entscheiden, ob eine Dokumentation der eingenommenen Arzneimittel, Notfallinformationen, aktuelle Diagnosen und Ärtzebriefe, eine so genannte Patientenquittung und ggf. ein Hinweis auf eine Patientenverfügung mitgespeichert werden sollen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 24,99€
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)
  3. 18,49€
  4. (-82%) 5,50€

test(is) 22. Dez 2006

Nur mal ne Überlegung. Der Pat. soll die Daten seiner Karte beliebig ändern können...

Fighterly 13. Dez 2005

Ich bin gerade dabei, mich wage daran zu erinnern, dass es unter anderem vor ich denke 2...

M.C. 13. Dez 2005

Wie lange hast du dich schon mit dem Thema Gesundheitskarte beschaeftigt? Meisstens...

vergeben 12. Dez 2005

Kra(n)kenkassen werden in Zukunft viel besser über Ihre Versicherten Bescheid wissen und...

Hauke 12. Dez 2005

Damit hast du leider recht. Das ist ja nicht das Geld der Leute die das dann entscheiden...


Folgen Sie uns
       


Der Mars-Maulwurf des DLR erklärt

Ulrich Köhler vom DLR erläutert die Funktionsweise des Mars-Maulwurfes.

Der Mars-Maulwurf des DLR erklärt Video aufrufen
Sailfish X im Test: Die Android-Alternative mit ein bisschen Android
Sailfish X im Test
Die Android-Alternative mit ein bisschen Android

Seit kurzem ist Sailfish OS mit Android-Unterstützung für weitere Xperia-Smartphones von Sony verfügbar. Fünf Jahre nach unserem letzten Test wird es Zeit, dass wir uns das alternative Mobile-Betriebssystem wieder einmal anschauen und testen, wie es auf einem ursprünglichen Android-Gerät läuft.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android, Debian, Sailfish OS Gemini PDA bekommt Dreifach-Boot-Option

Google: Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an
Google
Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an

GDC 2019 Google streamt nicht nur so ein bisschen - stattdessen tritt der Konzern mit Stadia in direkte Konkurrenz zur etablierten Spielebranche. Entwickler können für ihre Games mehr Teraflops verwenden als auf der PS4 Pro und der Xbox One X zusammen.
Von Peter Steinlechner


    FreeNAS und Windows 10: Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich
    FreeNAS und Windows 10
    Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich

    Es ist gar nicht so schwer, wie es aussieht: Mit dem Betriebssystem FreeNAS, den richtigen Hardwarekomponenten und Tutorials baue ich mir zum ersten Mal ein NAS-System auf und lerne auf diesem Weg viel darüber - auch warum es Spaß macht, selbst zu bauen, statt fertig zu kaufen.
    Ein Erfahrungsbericht von Oliver Nickel

    1. TS-332X Qnaps Budget-NAS mit drei M.2-Slots und 10-GBit-Ethernet

      •  /