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Intel-Chip soll Schadsoftware erkennen

Chip als Ergänzung für herkömmliche Virenscanner vorgesehen. Intel arbeitet derzeit an einem Chip, der auf Hardware-Ebene Rootkits auf Computersystemen erkennen können soll. Damit will Intel jedoch nicht in Konkurrenz zu bisherigen Sicherheitslösungen treten, sondern diese ergänzen. Erste Produkte aus diesen Überlegungen sind jedoch frühestens 2008 zu erwarten.
/ Ingo Pakalski
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Der IT-Observer-Blog(öffnet im neuen Fenster) berichtet, dass Intel die Pläne zu einem Chip zur Erkennung von Rootkits auf einem Analystentreffen im kalifornischen Folsom enthüllt hat. Der von Intel angedachte Chip soll Nutzer warnen, falls diese versehentlich Rootkit-Software auf ihre Rechner laden.

Dazu soll der auf dem Mainboard platzierte Intel-Chip kontinuierlich Applikationen überwachen, ob diese womöglich Schadroutinen aufweisen, was etwa über unnötige Modifikationen im Hauptspeicher erkannt werden soll. Intel betont, dass der Chip-Gigant mit dieser Hardware-Lösung keineswegs in Konkurrenz zu bestehenden Sicherheitslösungen treten will, sondern dies als Ergänzung betrachtet.

Erste Produkte mit entsprechenden Funktionen plant Intel aber erst 2008 oder sogar erst 2009.


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