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Parallels bietet PC-Emulator für 49,- US-Dollar

Konkurrenz für VMWare und Microsoft? Die US-Firma Parallels hat mit der Parallels Workstation 2.0 einen PC-Emulator vorgestellt, welcher der VM Workstation und Microsofts Virtual PC Konkurrenz machen könnte, kostet er mit 49,- US-Dollar doch nur einen Bruchteil dessen, was die großen Vorbilder verlangen.
/ Andreas Donath
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Der PC-Emulator simuliert auf Wunsch einen Pentium II oder einen AMD Duron. Dabei können maximal 1,5 GByte RAM genutzt sowie vier IDE-Geräte mit jeweils 20, maximal 128 GByte Speicherplatz nachgebildet werden.

Dazu wird ein Motherboard mit Intel-i815-Chipset und eine VGA- und SVGA-Grafikkarte sowie eine 1,44-MByte-Floppy nachgestellt. Dazu kommen bis zu vier serielle COM-Ports, bis zu drei Parallelports und eine RLT9029-kompatible Ethernet-Schnittstelle sowie ein AC97-kompatibler Soundchip, eine Windows-Tastatur und eine Scrollrad-Maus.

Als Wirtsystem können Windows NT, 2000, XP Home und Professional, MS Server 2003 und Linux-Distributionen genutzt werden. Auf dem Gastrechner können Windows ab 3.1 bis hin zu XP und Server 2003, DOS FreeBSD und viele Linux-Varianten, OS/2 Warp und die Serenity Systems eComStation installiert werden.

Zur Installation wird ein mit 1,5 GHz getakteter Prozessor und mindestens 20 MByte Speicherplatz empfohlen. Die RAM-Größe ist dabei im Wesentlichen von den Erfordernissen von Wirt- und Gastbetriebssystem abhängig.

Außerdem bietet Parallels eine Demoversion für Windows (13,7 MByte) und Linux (RPM, DEB, TGZ; je ca. 9,7 MByte) an, die 45 Tage lang arbeitet. Die Vollversion ist für 49,- US-Dollar bzw. 44,14 Euro zu haben und kann nach Bezahlung online bezogen werden. Gegen Aufpreis wird auch eine CD verschickt.

Derzeit ist die Parallels-Webseite allerdings nicht zu erreichen. Wie im Golem.de-Forum erwähnt, gibt es unter linux.softpedia.com(öffnet im neuen Fenster) zumindest eine Beta-Version zum Download.


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