Pulitzer-Preis ab 2006 auch für Online-Journalisten

Zwei Kategorien für reine Online-Texte geöffnet

Der in den USA seit 1917 für herausragende journalistische Leistungen verliehene Pulitzer-Preis wird nun auch Online-Journalisten zugänglich gemacht. In zwei der insgesamt 14 Kategorien dürfen auch ausschließlich online erschienene Arbeiten eingereicht werden.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Seit 1999 konnte in der Kategorie "Dienst an der Öffentlichkeit" (Public Service) bereits online veröffentlichtes Zusatzmaterial, wie Datenbanken oder interaktive Grafiken, eingereicht werden. Ausschließlich online erschienene Texte waren jedoch bisher ausgenommen.

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In den Kategorien "aktuelle Berichterstattung" (Breaking News Reporting) und "aktuelle Fotoberichterstattung" (Breaking News Photography) wird nun aber auch reines Online-Material berücksichtigt. Bei den anderen Kategorien dürfen Einreichungen zwar auch Online-Material enthalten, müssen aber in jedem Fall Teile enthalten, die in der Zeitung gedruckt wurden. Online-Texte dürfen nach der Einreichung nicht mehr verändert werden.

Dies sei ein bedeutender Schritt zur Anerkennung der immer wichtiger werdenenden Rolle des Online-Journalismus bei Tageszeitungen, so Sig Gissler, Verwalter des Pulitzer-Preises. Die neuen Regeln gelten für alle Einsendungen ab 2005, so dass der Preis an Online-Journalisten erstmals 2006 vergeben werden kann.

Der Pulitzer-Preis wurde vom Zeitungsverleger Jospeh Pulitzer gestiftet und wird in den USA seit 1917 verliehen, wo er unter Journalisten ähnlich begehrt ist wie der Nobelpreis in der Forschung oder der Oscar in der Filmindustrie.

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