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W3C verbessert SSML und VoiceXML

VoiceXML 3.0 wird Verifizierung des Gesprächspartners erlauben

Das World Wide Web Consortium (W3C) arbeitet weiter an den beiden XML-Sprachspezifikationen SSML und VoiceXML. Damit soll der sprachgesteuerte Zugang zum Internet ermöglicht und Spracheingabe zum wesentlichen Bestandteil von E-Business-Anwendungen werden. Telefone könnten so besser als Internet-Clients dienen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Speech Synthesis Markup Language (SSML) soll die Generierung von Sprachausgabe in Webapplikationen ermöglichen und Entwicklern dabei beispielsweise die Kontrolle über Aussprache oder Lautstärke geben. VoiceXML hingegen stellt Service Providern und Geräteherstellern eine Programmierschnittstelle zu Sprach- und Telefonie-Ressourcen zur Verfügung.

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Das W3C arbeitet nun an der besseren Internationalisierung von SSML, wobei es hauptsächlich um asiatische Sprachen geht. So kann bei Mandarin, der meistgesprochenen Sprache der Welt, ein Zeichen mehrere Aussprachen haben und gerade in Hinblick auf die hohe Verbreitung von Mobiltelefonen in China soll SSML daher um Unterstützung für Mandarin erweitert werden. Ferner soll es auch Erweiterungen für Japanisch, Koreanisch und weitere Sprachen geben.

VoiceXML 3.0 soll laut W3C darüber hinaus die Verifizierung des Gesprächspartners unterstützten. In Zeiten von Identitätsdiebstahl und Phishing sei Sicherheit für alle Kommunikationskanäle wichtig, so Ken Rehor, Vorsitzender des Voice-XML-Forums. Dabei sei Biometrie nicht unbedingt die beste Lösung, VoiceXML könne auch mit Sprachüberprüfung arbeiten.

Bisher hätten viele Anbieter eine solche Funktion vermisst und daher eigene Lösungen in ihre Anwendungen eingebaut, die teilweise inkompatibel zueinander seien. Daher möchte das W3C nun eine einheitliche Möglichkeit zur Überprüfung des Gesprächspartners anbieten, die den Anforderungen aller Anbieter gerecht werden soll.

Wann die nächsten Versionen der beiden Spezifikationen erscheinen, steht indes noch nicht fest.



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