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OpenSPARC: UltraSPARC T1 wird Open Source

Sun will Prozessor-Design unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlichen. Mit der Gründung des OpenSPARC-Projekts gibt Sun das Prozessordesign des neuen UltraSPARC T1 alias Niagara als Open Source frei. Analog zu IBMs Power.org will auch Sun eine Entwickler-Community rund um seine Prozessoren etablieren.
/ Jens Ihlenfeld
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Im Rahmen des OpenSPARC-Programms will Sun eine Reihe von Spezifikationen für den Mikroprozessor UltraSPARC T1 veröffentlichen. Hierzu zählen die in der Hardware-Beschreibungssprache Verilog vorliegende Quelle des Prozessordesigns, eine Verification Suite sowie Simulationsmodelle, eine der Architektur entsprechende Befehlssatz-Spezifikation (UltraSPARC Architecture 2005) und eine Solaris-Schnittstelle. Der Quellcode soll unter einer von der Open Source Initiative (OSI) zugelassenen Lizenz veröffentlicht werden.

Im Software-Bereich hat Sun bereits einige zentrale Komponenten als Open Source veröffentlicht, zuletzt unter einer eigenen Open-Source-Lizenz namens CDDL (Common Development and Distribution License). Dazu zählen unter anderem das Betriebssystem Solaris sowie der Java Application Server, die NetBeans Software Tools sowie grundlegende Services für Single Sign-on.

Mit den Systemen Sun Fire T1000 und T2000 stellte Sun zudem zwei neue Server auf Basis des UltraSPARC T1 vor. Das OpenSPARC-Programm soll im ersten Quartal 2006 verfügbar sein.


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