Abo
  • Services:

DCC Common Core 3 veröffentlicht

DCC 3.0 ist konform zur Linux Standard Base 3.0

Die ehemals als Debian Core Consortium bekannte DCC Alliance hat die fertige Version ihres gemeinsamen Standards DCC 3.0 für Debian-basierte Linux-Distributionen veröffentlicht. An der Entwicklung sind Credativ, Knoppix, LinEx, Linspire, MEPIS, Progeny, Sun Wah, User Linux und Xandros beteiligt.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die DCC will den weltweiten Einsatz von Debian in Unternehmen forcieren, die Kompatibilität zwischen der wachsenden Community von Debian-Derivaten verbessern und zusammen mit dem Debian-Projekt die Distribution besser für den kommerziellen Einsatz rüsten. Dazu zählen auch feste Release-Zyklen und die Unterstützung des Linux Standard Base (LSB).

Stellenmarkt
  1. ABUS Security-Center GmbH & Co. KG, Affing
  2. CURRENTA GmbH & Co. OHG, Leverkusen

Bei DCC handelt es sich jedoch nicht um eine komplette Linux-Distribution, sondern vielmehr um eine Zusammenstellung essenzieller Pakete aus Debian. Diese wurden von den beteiligten Entwicklern so erweitert, dass die LSB 3.0 unterstützt wird. Dadurch soll Debian eine weite Akzeptanz erreichen und man möchte kommerzielle Unterstützung anbieten, die gerade Firmen wichtig ist.

Da DCC 3.0 keine komplette Distribution ist, kann sie auch nicht direkt installiert werden. Stattdessen installiert man eine Distribution von den DCC-Alliance-Mitgliedern und muss diese zurzeit noch selbst mit DCC 3.0 erweitern. Die DCC Alliance garantiert, dass Software auf all diesen Distributionen läuft und bietet eine Zertifizierung für Software- und Hardware-Hersteller an, die sich auf alle DCC-Distributionen bezieht.

DCC 3.0 soll nach und nach auch direkt in die Distributionen der an der DCC Alliance beteiligten Projekte und Firmen integriert werden, die gewählten Zeitpunkte variieren jedoch.

Daher bietet die DCC Alliance eine Referenz-Implementierung (DCCRI) an, bei der es sich um ein kleines Debian-System inklusive X.Org handelt. Hotplug und automatische Hardware-Erkennung sollen ebenfalls unterstützt werden.

DCC 3.0 unterstützt die Architekturen IA-32, IA-64, AMD64 sowie EM64T und umfasst 237 Pakete bzw. 239 für die 64-Bit-Architekturen. 200 Pakete wurden unverändert aus Debian GNU/Linux 3.1 übernommen, die restlichen 37 umfassen X.Org und sorgen für die LSB-3.0-Konformität.

DCC 3.0 und die DCCRI können ab sofort heruntergeladen werden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Anonymaus 07. Dez 2005

Sicher, nennt sich /etc, kann mit jedem x-beliebigen Texteditor modifiziert werden, aber...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad A485 - Test

Wir testen Lenovos Thinkpad A485, ein Business-Notebook mit AMDs Ryzen. Das 14-Zoll-Gerät hat eine exzellente Tastatur und den sehr nützlichen Trackpoint als Mausersatz, auch die Anschlussvielfalt gefällt uns. Leider ist das Display recht dunkel und es gibt auch gegen Aufpreis kein helleres, zudem könnte die CPU schneller und die Akkulaufzeit länger sein.

Lenovo Thinkpad A485 - Test Video aufrufen
Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
Resident Evil 2 angespielt
Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
Von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
    Drahtlos-Headsets im Test
    Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

    Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
    Ein Test von Oliver Nickel

    1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
    2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
    3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

      •  /