Microsoft ändert den Internet Explorer wegen Eolas

ActiveX-Controls müssen künftig zur Interaktion aktiviert werden

Der Streit zwischen Microsoft und Eolas um deren US-Patent Nr. 5,838,906 geht zwar weiter, nachdem im September 2005 das US-Patent- und Trademark Office (USPTO) aber nach Abschluss einer erneuten Überprüfung die Gültigkeit des Patents bestätigte, will Microsoft nun den Internet Explorer anpassen, um eine mögliche Patentverletzung zu umgehen. Dabei ändert sich die Art und Weise, wie der Browser mit ActiveX umgeht.

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Microsoft hat ein White-Paper veröffentlicht, das die Auswirkungen der Änderungen für Nutzer und Entwickler von Webapplikationen beschreibt. ActiveX-Controls, die über "APPLET", "EMBED" oder "OBJECT" geladen werden, müssen künftig erst von Nutzern mit einem Klick aktiviert werden. Erst dann ist eine Interaktion möglich.

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Die Änderungen seien für den Nutzer relativ gering, meint Michael Wallent, General Manager in Microsofts Windows-Client-Unit gegenüber ZDNet. Ihm zufolge sollen die Änderungen in alle Versionen des Internet Explorers einfließen, ggf. über Sicherheits-Updates. In rund sechs Monaten sollen dann die Browser der meisten Microsoft-Kunden aktualisiert sein, so Wallent weiter.

Der Streit geht indes weiter und betrifft nicht nur den Internet Explorer. Das W3C befürchtet Konsequenzen für das Internet im Allgemeinen, sollte das Patent Bestand haben.

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