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Condemned, Kameo & Co: Die ersten Xbox-360-Spiele im Test

Condemned (Sega)

Condemned (Xbox 360)
Condemned (Xbox 360)
Condemned von Sega, das zunächst exklusiv für die Xbox 360 erscheint, konnte bereits vor seiner Veröffentlichung für viel Wirbel sorgen, da Microsoft sich entschloss, das Spiel nach fehlender USK-Kennzeichnung nicht offiziell für den deutschen Markt freizugeben. Insofern muss man einerseits über 18 Jahre alt sein, andererseits aber auch spezielle Fachgeschäfte aufsuchen, um den Titel zu erwerben; Condemned ist allerdings so gut geworden, dass man diese Mühen auf sich nehmen sollte.

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Im Spiel übernimmt der Spieler die Rolle eines FBI-Agenten, der eines Nachts zu dem Schauplatz eines brutalen Mordes gerufen wird. Ein Killer mit Spitznamen "The Match Maker" bringt junge Frauen auf bestialische Art und Weise um und drapiert Körperteile von ihnen danach an Schaufensterpuppen. Bei der Untersuchung des Tatortes stellt sich allerdings schnell heraus, dass der Mörder selbst noch ganz in der Nähe ist - und ein paar Gefechte und zwei tote Polizisten später ist es plötzlich der Spieler selbst, der gejagt wird.

Condemned (Xbox 360)
Condemned (Xbox 360)
Condemned erinnert von seiner Atmosphäre und der Story her ein wenig an Kino-Hits wie Sieben oder Saw; die Story hält viele Überraschungen und Schockmomente bereit, ist grandios inszeniert und auf Grund der sehr dunklen Schauplätze wie etwa Hinterhöfen und verlassenen Fabriketagen ein absolutes Atmosphäre-Highlight; ein häufiges Zusammenzucken vor der Konsole ist garantiert.

Condemned ist allerdings auch sehr brutal: Im Vergleich zu anderen ähnlichen Action-Titeln hält man hier nur eher selten eine Schusswaffe in der Hand, stattdessen ist meist der Nahkampf angesagt - und dazu taugt alles, was man so in der Umgebung findet. Bretter voller Nägel, Heizungsrohre, ein Spaten oder eine Feuerwehraxt sind nur ein paar Beispiele davon, was man den unheimlichen Gestalten am Rande der Gesellschaft, die oft gleich zu mehreren auf den Spieler einstürmen, über den Kopf ziehen kann - viel Blutvergießen und brutale Finishing Moves wie Genickbruck oder Kopfstoß inklusive.

Condemned (Xbox 360)
Condemned (Xbox 360)
Zwischendurch löst man kleinere Rätsel und kommuniziert mit einer Verbündeten beim FBI, um Licht in die mysteriöse Angelegenheit zu bringen. Dazu müssen forensische Untersuchungen an diversen Orten durchgeführt werden; allerdings geschieht das Zücken von UV-Licht oder Digitalkamera ganz einfach per Knopfdruck, besonders viel detektivisches Gespür muss hier nicht an den Tag gelegt werden. Generell kann man Condemned - wenn man denn etwas kritisieren will - das sehr lineare Gameplay sowie einige (optische und spielerische) Wiederholungen vor allem im späteren Story-Verlauf ankreiden. Davon abgesehen ist der Sega-Titel aber ein beeindruckend intensives Spannungs-Highlight für Spieler mit starken Nerven, die weder vor viel Nahkampf-Action noch vor extremen Schockmomenten zurückschrecken.

Auch optisch ist der Großteil der Szenarien eine Augenweide, trotz meist sehr dunklem Screen warten unzählige Details und viele Licht- und Schatteneffekte auf den Spieler. Die Sound- und Sprachausgabe (komplett in Englisch, deutsch sind nur die Untertitel), überzeugen ebenfalls durchgängig. Wer hätte vor ein paar Jahren noch gedacht, dass ausgerechnet der ehemalige Konsolenhersteller Sega zum Launch eines neuen Spielgerätes von Microsoft einen der mit Abstand besten Titel bereithalten würde? Übrigens: 2006 soll voraussichtlich die PC-Version erscheinen - und die dürfte dann auch ganz regulär in Deutschland vertrieben werden.

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FerrariFan 03. Feb 2006

Leider ist den Programmierern ein Fehler unterlaufen!! Ich arbeite in einer Ferrari...

hjjmhjgj 30. Dez 2005

...

roachgod 07. Dez 2005

Ihr benutzt alle das Wort "scheinbar" falsch. Wenn die Konsole "scheinbar" schlecht wäre...

~jaja~ 05. Dez 2005

Und Schuld haben deine Eltern. ~g~

Yorick 05. Dez 2005

Das heißt dann: "Rocket-Luncher" :)


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