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Interview: Kultur-Flatrate und DRM kein Gegensatz

Golem.de hatte Gelegenheit, Chiariglione am Rande der Konferenz zu seinen Ansichten zu einer Kultur-Flatrate zu befragen.

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Golem.de: Herr Chiariglione, was halten Sie von der Idee, eine Kultur-Flatrate einzuführen, um Kreative für ihre Arbeit zu entlohnen, ohne DRM einsetzen zu müssen?

Leonardo Chiariglione: Das ist eine wunderbare Idee, aber man sollte aufhören, Kultur-Flatrate und DRM-Systeme als Gegensätze zu sehen. Wenn DRM-Systeme gut gemacht sind, können sie diese alternativen Vergütungssysteme unterstützen. Aber sagen sie das mal der Electronic Frontier Foundation! Die Fans einer Kultur-Flatrate und von DRM-Systemen sollten endlich aufhören, ihre Fahnen zu schwenken, die zeigen, welchem Lager sie angehören und sich überlegen, wie sie zusammenarbeiten können.

Golem.de: Sie sagen, dass eine Kultur-Flatrate nicht ohne DRM-Systeme verwirklicht werden kann, die in die Privatsphäre der Nutzer eindringen. Wie kommen Sie zu dieser Ansicht?

Chiariglione: Weil man sichere, geprüfte Geräte braucht, um zu messen, welche Inhalte genutzt werden. Im Konzept von Terry Fisher etwa soll ganz genau gemessen werden, welche Inhalte genutzt werden. Das geht nur mit sicheren, geprüften Geräten, also DRM. Nur, wenn ich mich auf die Daten verlassen kann, wenn sichergestellt ist, dass sie nicht manipuliert werden können, werden wir aussagekräftige Zahlen bekommen.

 Interview: Kultur-Flatrate und DRM kein GegensatzInterview: Kultur-Flatrate und DRM kein Gegensatz 
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Bibabuzzelmann 04. Dez 2005

Alles Spione, die ihr Wissen einsetzen um mehr Geld zu machen :) Eigentlich muss man sie...

Bibabuzzelmann 04. Dez 2005

Morgen vieleicht, aber ist ja auch egal :)

brainsen 02. Dez 2005

... Ich hab da den Eindruck, dass dein System davon ausgeht, dass es entweder nur einen...

Yorick 01. Dez 2005

sollte man zuerst in China oder Nord Korea testen; dort sind die Künstler anpassungsfähiger.

pixel2 01. Dez 2005

hast du überhaupt den text gelesen? versuch's doch nochmal!


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