D-BUS nähert sich Version 1.0

Fertige Version 1.0 soll noch Ende Dezember 2005 erscheinen

Die D-BUS-Bibliothek ist mit einem überarbeiteten API in Version 0.60 erschienen. Das Bus-System ermöglicht Linux- und Unix-Applikationen die Kommunikation untereinander und wird unter anderem vom Drucksystem CUPS eingesetzt. Die neue Version trägt zwar erst Versionsnummer 0.60, soll aber schon als Basis für die fertige Version 1.0 dienen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

D-BUS stellt zwei Daemons bereit: einen System-Daemon, der Ereignisse wie neu angeschlossene Hardware oder veränderte Drucker-Warteschleifen meldet, und einen Daemon, der für jede Benutzer-Session gestartet wird. Damit wird Applikationen, die D-BUS verwenden, die Kommunikation untereinander ermöglicht.

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In der neuen Version des Systems wurden vor allem große Änderungen an API und ABI durchgeführt, die für Version 1.0 benötigt werden. Da diese allerdings noch nicht richtig getestet wurden, wählten die Entwickler die Versionsnummer 0.60, anstatt gleich 0.90 zu nehmen. Sollte es jedoch zu keinen größeren Problemen kommen, wird das neue API die Basis für Version 1.0 bilden.

Des Weiteren wurden Qt4-Bindings hinzugefügt und Änderungen an den Python- und GLib-Bindings durchgeführt. Zudem korrigierten die Entwickler Fehler, die in der Vorversion aufgetreten waren.

D-BUS 0.60 soll nun vor allem getestet werden, so dass sich die Entwickler auf die Fehlerkorrektur und die Vervollständigung der Dokumentation konzentrieren können. Eine Veröffentlichung der Version 1.0 ist für Ende Dezember 2005 geplant. Derzeit wird die D-BUS-Bibliothek unter anderem vom Drucksystem CUPS, vom GNOME Power Manager oder dem Device Manager udev verwendet.

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Ab sofort kann die aktuelle D-BUS-Version von freedesktop.org heruntergeladen werden.

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