Erste Yonah Benchmarks aufgetaucht

Anandtech vergleicht Dual-Core-Nachfolger des Pentium M mit Athlon 64 X2

Anfang 2006 will Intel mit Yonah seinen ersten Notebook-Prozessor mit zwei Kernen einführen. Die US-Hardware-Site Anandtech hat ein 2-GHz-Modell des Pentium-M-Nachfolgers u.a. gegen den gleich hoch getakteten Desktop-Prozessor Athlon 64 X2 3800+ antreten lassen, der ebenfalls über zwei Kerne verfügt.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Ergebnis: Bei gleicher Taktrate soll der Yonah im Vergleich zum Athlon 64 X2 im Grunde bei fast allen Tests nur etwas langsamer bis gleich schnell arbeiten. In Spielen liegt der Yonah über einem Pentium 4 830 (3 GHz) und mal mehr, mal weniger knapp hinter einem Athlon 64 X2 3800+/4200+. Das von Anandtech gemessene Yonah-System verbraucht sowohl bei Untätigkeit (92 Watt) als auch bei voller Last (108 Watt) weniger als ein mit AMDs Desktop-Prozessor (109 Watt/144 Watt) ausgestattetes System. Aussagekräftiger wäre in diesem Zusammenhang ein Test mit AMDs Dual-Core-Notebook-Prozessoren, die werden aber noch einige Monate auf sich warten lassen.

Stellenmarkt
  1. Leiterin / Leiter in der Gruppe Netzwerkplanung und Netzwerkbetrieb (w/m/d)
    Polizei Berlin, Berlin
  2. IT Systemadministrator*in als Systembetreuer*in (m/w/d)
    Stadtwerke München GmbH, München
Detailsuche

Dafür verglich Anandtech dann noch den 2-GHz-Yonah (65 nm) mit einem aktuellen Pentium M mit Dothan-Kern (90 nm) und 2.13 GHz Taktfrequenz. Nur in Anwendungen, die von den zwei Kernen und ihren SSE-Optimierungen nicht profitieren, wohl aber vom schnelleren Dothan-Cache, unterlag der Yonah. In Multimedia-Anwendungen soll er 16 bis 40 Prozent mehr Leistung bringen, bei gleicher Chipgröße. Zudem unterstützt Yonah als erster Notebook-Prozessor Intels Virtualisierungstechnik "Vanderpool".

Den Anandtech-Werten zufolge wird Yonah im Notebook-Bereich auch ohne Taktratensteigerung einen gehörigen Leistungsschub mit sich bringen - und dabei laut Anandtech vergleichsweise kühl laufen. Erste Yonath-Notebooks werden für Anfang 2006 erwartet. Notebooks mit längeren Laufzeiten werden wohl auch in naher Zukunft nicht mit zwei Kernen bestückt sein. Aber vielleicht ändert sich das mit dem für das dritte Quartal 2006 erwarteten Dual-Core-Prozessor Merom, der anders als Yonah auch mit EM64T aufwartet und auf einer neuen Prozessor-Architektur basiert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


cipher 19. Jan 2006

Weil sich das Pinout geändert hat link: http://www.anandtech.com/cpuchipsets/showdoc...

Matt-M 03. Jan 2006

Aber dieser Proz soll für mobile Anwendungen sein, die normal so bei 20-40W liegen...

Monkey 30. Nov 2005

Das ist mit einer Desktop Graka und MB usw... gemessen ihr schwitzer ! ;) aber egal, die...

Ralf... 30. Nov 2005

Da wird ein Socket 939 mit einem neuen Designs / 2* DDR-II 667, aber nur FSB667...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
e.Go Life getestet
Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen

Der e.Go Life aus Aachen sollte Elektromobilität erschwinglich machen. Doch nach 1.500 ausgelieferten Exemplaren ist nun Schluss. Was nachvollziehbar ist.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

e.Go Life getestet: Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen
Artikel
  1. Grafiktreiber: Die Zukunft von Nouveau ist weiter ungewiss
    Grafiktreiber
    Die Zukunft von Nouveau ist weiter ungewiss

    Linux-Kernel-Graphics-Maintainer Dave Airlie hat über den aktuellen Stand bei der Entwicklung von Open-Source-Treibern für Nvidias Grafikkarten informiert.

  2. Unbound: Neues Need for Speed verbindet Gaspedal mit Graffiti
    Unbound
    Neues Need for Speed verbindet Gaspedal mit Graffiti

    Veröffentlichung im Dezember 2022 nur für PC und die neuen Konsolen: Electronic Arts hat ein sehr buntes Need for Speed vorgestellt.

  3. Lochstreifenleser selbst gebaut: Lochstreifen für das 21. Jahrhundert
    Lochstreifenleser selbst gebaut
    Lochstreifen für das 21. Jahrhundert

    Früher wurden Daten auf Lochstreifen gespeichert - lesen kann man sie heute nicht mehr so leicht. Es sei denn, man verwendet Jürgen Müllers Lesegerät auf Arduino-Basis.
    Von Tobias Költzsch

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • MindStar (Gigabyte RTX 3090 Ti 1.099€, RTX 3070 539€) • Alternate (Team Group DDR4/DDR5-RAM u. SSD) • Günstig wie nie: MSI Curved 27" WQHD 165Hz 289€, Philips LED TV 55" Ambilight 549€, Inno3D RTX 3090 Ti 1.199€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /