Microsoft plant Konkurrenz zu Google Base

Kleinanzeigenmarkt von Microsoft in Arbeit

Unter dem Codenamen Fremont arbeitet Microsoft derzeit an einer Konkurrenz zu Google Base, einer kürzlich von Google vorgestellten kostenlosen Webdatenbank. Im Unterschied zu Google Base setzt Microsoft den Schwerpunkt von Fremont aber auf die Funktion als Kleinanzeigenmarkt, während Google Base jegliche Daten verarbeitet.

Artikel veröffentlicht am ,

Gegenüber dem US-IT-Magazin CNet.com erklärte Microsoft, bereits im April 2005 mit der Arbeit an Fremont begonnen zu haben, nachdem das Konzept im Februar 2005 entwickelt wurde. Damit will der Softwaregigant offenbar im Vorfeld dem Vorwurf entgegentreten, Fremont sei ein Nachbau von Google Base. So gibt sich Microsoft auch viel Mühe, zu betonen, dass der neue Dienst stärker auf den Austausch von Kleinanzeigen spezialisiert sei als Google Base, ohne dies näher zu erläutern.

Mit der kürzlich vorgestellten Webdatenbank Google Base lassen sich beliebige digitale Daten verwalten, die dann von anderen Nutzern gefunden werden können. Somit ist der Einsatz als Kleinanzeigenmarkt ebenso denkbar wie die Nutzung als Job-Börse, Immobilienmarkt oder Party-Kalender.

Das Microsoft-Pendant Fremont wird in die MSN-Suche integriert sowie mit der lokalen Suche und den Satellitenbildern der MSN-Suche verknüpft. Außerdem werden einige MSN-Funktionen damit verknüpft. So soll sich etwa festlegen lassen, dass bestimmte Einträge von Fremont nur für die Nutzer sichtbar sind, die in der eigenen Kontaktliste vom MSN Messenger aufgeführt sind. Außerdem sollen sich Einträge auf eine bestimmte Domain-Kennung beschränken lassen.

Das US-IT-Magazin eWeek.com schreibt über Fremont, dass der Dienst "noch in diesem Monat" vorgestellt werde. Vermutlich ist damit aber eher der Dezember als der November gemeint, da in den USA bis zum Ablauf des Monats November nur noch ein Tag verbleibt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Unique9247 31. Mai 2006

Irgendwie traurig... ich bin zwar auch kein Fan von MS allerdings finde ich ist hier...

fdsglbla 01. Dez 2005

dann müssten aber auch cds und brenner verboten sein...

Heinrich Hecker 30. Nov 2005

das hat wohl auch seine Gründe: Google ist im Wachstum gigantisch und wird Microsoft...

Karl-Heinz Flahmer 30. Nov 2005

Unglaublich! Jetzt kommen'se mir mit dem Mist an! Fremont! Ha, da lachen ja die Hühner...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /