Safari mit gefährlichen Sicherheitslöchern

In den MacOS-X-Komponenten sudo und iodbcadmintool wurden zudem Sicherheitslücken gefunden, worüber angemeldete Nutzer sich unter bestimmten Umständen erweiterte Rechte verschaffen können. Ein weiteres Sicherheitsloch in MacOS X 10.3.9 sowie 10.4.3 betrifft OpenSSL, das dazu gebracht werden kann, das schwächere SSLv2-Protokoll zu verwenden.

Zwei weitere Sicherheitslücken betreffen nur MacOS X ab der Version 10.4 und machen sich in MacOS X 10.3.9 nicht bemerkbar. Über die Betriebssystemkomponente curl lässt sich Programmcode ausführen, wenn curl mit NTLM-Authentifikation verwendet wird und ein Angreifer einen überlangen Nutzernamen oder Domain-Namen übergibt. Die andere Sicherheitslücke befindet sich in syslog, worüber ein lokaler Angreifer Protokolldaten verändern und etwa den Systemadministrator in die Irre führen kann.

In den Server-Ausführungen von MacOS X werden Programmfehler in Apache 2 sowie den SSL-Funktionen von Apache und im Password-Server behoben. Denn mit Hilfe speziell formatierter HTTP-Header lassen sich Cross-Site-Scripting-Angriffe über Apache 2 ausführen. Apple gibt an, dass sich das Sicherheitsleck nur bemerkbar macht, wenn der Webserver mit bestimmten Proxy-Servern oder Web-Application-Firewalls eingesetzt wird.

Das mod_ssl-Modul von Apache weist ebenfalls eine Sicherheitslücke auf, mit der Angreifer die SSL-Authentifizierung umgehen können. Das Sicherheitsloch soll aber nur relevant sein, wenn die Einstellung "SSLVerifyClient require" aktiviert wurde. Über ein Sicherheitsleck im Password-Server können angemeldete Nutzer schließlich im Zusammenspiel mit Open Directory ihre Rechte ausweiten.

Die genannten 13 Sicherheitslücken soll das aktuelle Sicherheits-Update für MacOS X 10.3.9 sowie 10.4.3 beheben, das kostenlos zum Download bereitsteht sowie über die Software-Aktualisierung des Betriebssystems angeboten wird.

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