Premiere-Verschlüsselung angeblich geknackt
Digitalfernsehen.de: Smartcard schon im Umlauf
Vor rund zwei Jahren hatte der Pay-TV-Anbieter Premiere sein Verschlüsselungssystem umgestellt, um Schwarzseher auszuschließen. Das neue System, entwickelt vom Schweizer Softwarehaus Kudelski, ist nun aber angeblich wieder geknackt worden, entsprechende Hard- und Software sei bereits im Umlauf.
Mit einer speziellen Smartcard namens Cerebro, die für 80,- bis 100,- Euro über diverse Händler verkauft wird, sowie einer speziellen Software, die zunächst auf die Karte aufgespielt werden muss, sollen sich die Programme des Pay-TV-Anbieters Premiere nun auch wieder ohne reguläres Abo freischalten lassen, berichtet Digitalfernsehen.de.
In diversen Boards und Foren wird über die Cerebro-Karte bereits seit einigen Wochen diskutiert. Die Preise für die Karte empfinden viele potenzielle Schwarzseher aber als zu hoch. Dennoch berichtet Digitalfernsehen.de von rund 5.000 Karten, die bereits im Umlauf sein sollen. Die Produktionskosten sollen bei rund 5,- Euro liegen.
Unklar ist, wie lange die Karte überhaupt genutzt werden kann. In der Regel werde versucht, mit neuen Karten Kasse zu machen, wobei für diese nur eine sehr begrenzte Zeit Updates zur Verfügung gestellt werden. Dann gebe es neue Karten mit neuer Software, beschreibt Digitalfernsehen.de das Geschäftskonzept dahinter.
Der Einsatz der Karte ist aber vor allem illegal, das Umgehen des Kopierschutzes ist nicht erlaubt. Mitunter ist das Schwarzsehen zudem teurer als eine Abonnement oder der "Preisvorteil" hält sich ob der Geschäftsmethoden in sehr engen Grenzen. Neben der Karte und der Software bedarf es auch eines Empfängers sowie eines Geräts, um die Karte zu beschreiben.
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*insGesichtklatsch*
Michael - alt schrieb:... armes Deutschland...
Kann ich leider nicht genau sagen. 5.1 ist zumindest in der Sync. meist Standard...