Autodesk gibt MapServer als Open Source frei
Mit MapServer Enterprise lassen sich raumbezogene Anwendungen entwickeln, die je nach gewählter Programmiersprache unter Windows oder Linux eingesetzt werden können. Die Darstellung der Daten kann dabei intern, über das Internet oder unter Einsatz der DWF-Viewing-Technik zur Offline-Betrachtung erfolgen. Die mit MapServer erstellten Anwendungen sollen es vereinfachen, raumbezogene Informationen zu durchsuchen, zu analysieren und darzustellen. Für 2006 plant der Hersteller darüber hinaus eine kommerzielle Version und eine Entwicklungsumgebung zur Verwaltung von Geodaten.
Der nun freigegebene MapServer Enterprise wurde unter dem MapGuide entwickelt, soll aber getrennt vom schon länger als Open Source verfügbaren MapServer Cheeta(öffnet im neuen Fenster) entwickelt werden, so die MapServer Foundation. Ein Transfer neuer Entwicklungen zwischen den beiden Anwendungen sei jedoch grundsätzlich denkbar.
Die Freigabe von MapServer Enterprise erfolgt unter der LGPL. Gleichzeitig wurde die MapServer Foundation ins Leben gerufen, in deren Rahmen die Weiterentwicklung der Software erfolgen soll. Die Website der Stiftung wird zudem Fehlerberichte sammeln sowie Mailing-Listen und Diskussionforen anbieten.
Die freie Version des MapServers kann ab sofort kostenlos heruntergeladen(öffnet im neuen Fenster) werden.
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