TI will Video-Handys beschleunigen
OMAP2430 beschleunigt H.264 und Windows Media Video 9
Mit einem neuen OMAP-2-basierten Chip will Texas Instruments (TI) die Videofunktionen auf Handys deutlich beschleunigen. Die Leistung bei der Videoverarbeitung soll gegenüber aktuellen Systemen vervierfacht werden.
Der Applikationsprozessor OMAP2430 nutzt dazu TIs Beschleunigertechnik IVA 2, eine auf geringen Energieverbrauch ausgelegte Variante von TIs DaVinci-Technik. Die programmierbare Engine soll sich leicht um neue Codecs erweitern lassen und unterstützt unter anderem H.264 sowie Windows Media Video 9 (VC-1).
Der Chip soll bei einer DVD-Auflösung rund 30 Bilder pro Sekunde bei MPEG4 und VC-1 dekodieren können. Bei H.264 reicht es nur für eine VGA-Auflösung bei 30 Bildern pro Sekunde.
Der in 90-Nanometer-Technik gefertigte Chip basiert auf einem ARM1136-RISC-Kern, der auf die Beschleunigung von 2D- und 3D-Grafik ausgelegt ist. Darüber hinaus wartet die IVA-2-Engine mit Unterstützung von USB 2.0 On-the-Go auf.
Muster des OMAP2430 sollen ab sofort zu haben sein, die Massenproduktion ist für das dritte Quartal 2006 geplant.
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