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Neuer Font für Oberfläche von Windows Vista und Office 12

Segoe UI löst Tahoma als Font für Bedienoberfläche ab. Mit "Segoe UI" wird sowohl Windows Vista als auch Office 12 einen neuen Font für die Bedienoberfläche erhalten, der somit den Font "Tahoma" ablöst. "Segoe UI" macht sich die Möglichkeiten der ClearType-Funktionen zu Nutze und soll sowohl in kleinen als auch großen Schriftgrößen gut lesbar sein.
/ Ingo Pakalski
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Wie Jensen Harris, Mitglied des User-Experience-Teams bei Microsoft, in seinem Weblog berichtet(öffnet im neuen Fenster) , haben die Entwickler von Microsoft knapp zwei Jahre an dem Font "Segoe UI" gearbeitet. Der neue Font für die Bedienoberflächen von Windows Vista und Microsofts Office 12 unterstützt die ClearType-Technik für eine klare Zeichendarstellung.

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Das Aussehen von "Segoe UI" soll weniger computerartig wirken als der bisherige Font "Tahoma". Außerdem verspricht sich Microsoft von dem neuen Font, dass dieser sowohl in großen als auch kleinen Schriftgrößen gut zu lesen ist. In Windows Vista wird der Font in 9 Punkt Größe verwendet, während für Office 12 die Größe 8 Punkte vorgesehen ist.

In Windows 95 und Office 95 nutzte Microsoft den Font "MS Sans Serif" für die Bedienoberfläche, der dann mit Office 97 durch "Tahoma" ersetzt wurde und seit Windows 98 als Font für die Windows-Bedienoberfläche verwendet wird. Der Font "Tahoma" stammt von der Schriftart "Verdana" ab und ist nach Microsofts Ansicht auf Bildschirmen besonders gut in kleinen Schriftarten zu lesen.

Nachtrag vom 28. November 2005 um 14:25 Uhr:
Um die Schrift "Segoe UI" tobt besonders unter Typografen ein Streit darüber, ob der Font tatsächlich von Microsoft stamme. Vielfach wird vermutet, hinter "Segoe UI" stecke nur eine Kopie des schon länger erhältlichen Fonts "Frutiger" aus dem Hause Linotype, die sich um ihre Urheberrechte betrogen sehen.


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