Telekom will für Bundesliga-Rechte mitbieten
Bis Donnerstag, den 1. Dezember 2005, Punkt zwölf Uhr müssen die Gebote für die Übertragungsrechte in der Frankfurter DFL-Zentrale (Deutsche Fußball Liga) eingereicht sein. Kassieren wollen die Vereine nach Spiegel-Informationen nicht nur von den Gewinnern der Auktion, sondern von allen Bietern: Jeder Interessent, so heißt es in der fast 200-seitigen "Einladung zur Abgabe eines Angebots", muss für seine Offerte eine "einmalige Bearbeitungsgebühr in Höhe von 0,1 Prozent des höchsten Gebots des Interessenten für ein Vermarktungsrechtepaket, maximal jedoch 150.000 Euro", überweisen.
Dabei dürfte leicht eine Millionensumme zusammenkommen, denn die DFL verschickte die Einladung Anfang November 2005 an mehr als 35 Bieter. Besonders hart umkämpft sind dabei nach Einschätzung des Spiegels die Rechte für das Bezahlfernsehen.
Für die möglichen 332 Lizenzpakete will die DFL mindestens 400 Millionen Euro jährlich erzielen – über 30 Prozent mehr als bei der letzten Versteigerung.
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