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Spieletest: The Movies - Film-Tycoon mit Videoschnitt

The Movies
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Allerdings ist der Spielablauf längst nicht so problemlos und geradlinig, wie die bisherige Beschreibung eventuell vermitteln mag; vor allem die oft sehr mürrischen Stars können einem das Leben wirklich zur Hölle machen, indem sie beständig beleidigt sind, höhere Gagen verlangen, sich einer Schönheitsoperation unterziehen wollen oder neidisch auf ihre Kollegen schauen. Ein wenig ärgerlich ist, dass sich dieser Prozess beständig wiederholt und immer die gleichen Aktionen getätigt werden müssen, um der Probleme Herr zu werden; da stellt sich bald eine gewisse Monotonie ein.

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The Movies
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Nicht so schnell langweilig wird es dafür, mit dem zu Beginn etwas umständlich zu bedienenden, dafür aber auch wirklich vielseitigen Editor (eine Art simulierte Light-Version einer Videoschnitt-Software) selbst Hand an den Film zu legen, Szenen per Drag&Drop zu kombinieren, Settings auszuwählen und gar kleinste Details wie etwa die Beleuchtung zu bestimmen. Der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt, selbst Dinge wie Synchronisation oder das Einsprechen eigener Texte sind möglich, die fertigen Meisterwerke können dann gar exportiert und ins Internet gestellt werden.

The Movies
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Dumm nur, dass man sich zwar stundenlang mit dem Feintuning des eigenen Leinwandstreifens beschäftigen kann, das aber auf den direkten Spielablauf nur wenig Einfluss hat, da der Erfolg des eigenen Studios eben eher an der Bekanntheit von Schauspielern und Regisseur, der Aktualität des Sets und Ähnlichem liegt, dafür praktisch überhaupt nicht an der Kunstfertigkeit des Gefilmten. Viele Spieler dürften somit wenig Lust verspüren, mehr Zeit als nötig mit dem teils auch sehr fummeligen Editor zu verbringen.

Hinsichtlich der Präsentation gibt sich The Movies - ähnlich wie andere Tycoon-Spiele - eher unauffällig. Einige nette und witzige Details gibt es zwar, und auch die erstellten Filme sind durchaus hübsch anzusehen, eine grafische Meisterleistung sollte man allerdings nicht erwarten.

The Movies ist derzeit für PC im Handel erhältlich. Umsetzungen für Xbox und PlayStation 2 sind momentan in Arbeit.

Fazit:
Mit The Movies liefert Molyneux wieder einmal ein Spiel ab, das auf dem Papier toll klingt, in der Praxis aber einige Schwächen offenbart - etwa das teils sehr fummelige Mikromanagement, der sich stark wiederholende Spielablauf oder auch die Tatsache, dass der sehr kreative Film-Part praktisch losgelöst vom Management-Teil des Spiels dasteht. Trotzdem macht The Movies fraglos Spaß: Das Szenario ist unverbraucht, und hat man sich erstmal mit der Bedienung des Editors zurechtgefunden, ist es wirklich beachtlich, welche Fülle von Möglichkeiten einem hier an die Hand gegeben werden. Das Gefühl, dass hier deutlich mehr möglich gewesen wäre, kann dadurch allerdings nicht verdrängt werden.

 Spieletest: The Movies - Film-Tycoon mit Videoschnitt
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jeremie 29. Jul 2007

Das Spiel ist einfach absolut mega der einzige nachteil ist von anfang an dass es nicht...

Yorick 18. Dez 2005

Ich habe das Game auch nicht. Ich habe aber den Eindruck, daß du dir zuviel versprichst...

Honey Bunny 17. Dez 2005

DU AUCH......

censorshit 29. Nov 2005

Habt ihr beiden schon den Patch 1.09 zu CIV4 ausprobiert? http://www.civfanatics.com...

xXXx 29. Nov 2005

kannst doch einfach die darsteller auf den kleiderbügel beim drehbuchschreiben ziehen.


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