FSFE will an Kartellverfahren gegen Microsoft teilnehmen
"Microsofts Initiativen zielen auf die Beschneidung der Freiheit ab"
Die Free Software Foundation Europe (FSFE) hat einen Antrag eingereicht, um sich am europäischen Kartellverfahren gegen Microsoft zu beteiligen. Microsoft wurde zwar bereits von der EU-Kommision zur Zahlung von 500 Millionen Euro verurteilt, doch die FSFE vermutet, dass sich der Softwarehersteller die Solidarität seiner Gegner erkauft.
Umso wichtiger sei es, dass die FSFE für die Freiheit eintrete, so FSFE-Präsident Georg Greve. Die FSFE treffe Microsoft derzeit an verschiedenen Orten, so gab es am 22. November 2005 eine Anhörung zur "Intellectual Property Rights European Enforcement Directive" (IPRED2) in Brüssel. Diese Direktive fordert den Schutz geistigen Eigentums und wird laut der FSFE von der Industrie unterstützt, um ihre Monopole auszubauen.
Ferner habe Microsoft es geschafft, ein Dokument für den "World Summit on the Information Society" (WSIS) zu verändern. Dabei sei ein Abschnitt, der freie Software hervorhob, durch einen Abschnitt ersetzt worden, der für DRM-Systeme warb. Außerdem habe die FSFE bereits dazu beigetragen, Europa vor Softwarepatenten zu schützen.
All diese Initiativen der Industrie und Microsoft würden darauf abzielen, die Freiheit von Programmierern und anderen Menschen in ihrem täglichen Leben zu beschneiden, so Greve. Daher sei es wichtig, für die Freiheit einzutreten und sich am Kartellverfahren gegen Microsoft zu beteiligen.
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