W3C nimmt Webapplikationen ins Visier

Neue Spezifikationen sollen Möglichkeiten von AJAX erweitern

Mit der neu gegründeten "Web API Working Group" will das W3C Spezifikationen für Webapplikationen schaffen, auch AJAX ist dabei ein Thema. Im Auge hat das W3C sowohl Desktop-Nutzer als auch solche, die die Applikationen auf mobilen Endgeräten nutzen wollen sowie andere "Browser-ähnliche" Umgebungen.

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Die Web API Working Group des W3C soll Spezifikationen entwickeln, auf deren Basis clientseitige Webapplikationen erstellt werden können. Dazu zählen auch Programmierschnittstellen, die Webclients zur Verfügung stellen sollen, beispielsweise XMLHttpRequest, was als Basis für so genannte AJAX-Applikationen dient. Dieses soll im Rahmen der Arbeitsgruppe dokumentiert und ggf. weiterentwickelt werden.

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Man will explizit bestehende Praktiken erweitern, soweit dies möglich ist. Da einige der Ergebnisse der Arbeiten wohl große Verbreitung finden werden, sollen APIs auf einzelne Sprachen wie ECMAscript alias JavaScript optimiert werden. Schnittstellen zu anderen Sprachen wie Java, Python, C# oder Ruby sollen aber in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Entwicklern erstellt werden.

Viel Wert soll auf Accessibility (Barrierefreiheit), Internationalisierung und Sicherheit gelegt werden. Daher zählen auch Aufklärung und Tests zu den elementaren Aufgaben der Arbeitsgruppe, die sich den 15. November 2007 als Endtermin gesetzt hat.

Auf dem Plan stehen unter anderem Themen wie zeitgesteuerte Events, die Anbindung an Kommunikationsprotokolle jenseits von HTTP, die Möglichkeit, Daten persistent auf dem Client zu speichern sowie eine Spezifikation für Drag-and-Drop.

Dabei setzt man auch auf eine möglichst enge Zusammenarbeit mit anderen Projekten und Organisationen, die schon auf diesem Gebiet tätig sind, beispielsweise die WHATWG, 3GPP oder die DOM Scripting Task Force des Web Standards Project (WaSP).

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