Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

SETI@home schaltet Classic-Projekt ab

Teilnehmer sollen auf SETI@home/BOINC umsteigen. Bereits im Oktober 2003 hat SETI@home den Umstieg auf einen BOINC-basierten Client eingeleitet, nun kündigten die Betreiber an, die klassische Software ab 15. Dezember 2005 nicht länger zu unterstützen. Der neue BOINC-Client erlaubt es, neben SETI@home auch andere Projekte zu unterstützen.
/ Jens Ihlenfeld
34 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

BOINC steht für Berkeley Open Infrastructure for Network Computing und erlaubt es, mit der gleichen Software mehrere Sachverhalte zu bearbeiten. Ein Verbund von verteilten Rechenknoten lässt sich so für mehrere Projekte nutzen. Neben dem Projekt SETI@home, das nach Beweisen für außerirdisches Leben sucht, zählt dazu beispielsweise eine Studie zu Klimavoraussagen (Climateprediction.net(öffnet im neuen Fenster)), die Suche nach Gravitationssignalen, die von Pulsaren ausgehen (Einstein@home(öffnet im neuen Fenster)), die Untersuchung von Krankheiten, die um Zusammmenhang mit Proteinen stehen (Predictor@home(öffnet im neuen Fenster)), sowie die Suche nach Heilungsmitteln für Krankheiten Rosetta@home(öffnet im neuen Fenster) und nicht zuletzt das World Community Grid(öffnet im neuen Fenster), welches das Wissen um menschliche Krankheiten voranbringen will.

Der Wechsel von der klassischen SETI@home-Software auf den BOINC-basierten Client hat für Teilnehmer allerdings einen großen Wermutstropfen, denn mit Einführung des neuen Systems starten alle Clients wieder mit einer Punktezahl von null.

BOINC steht unter boinc.berkeley.edu(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.


Relevante Themen