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Maxell stellt Holo-Disc mit 1,6 Terabyte in Aussicht

Wechselspeichermedien mit 300 GByte sollen 2006 kommen. InPhase und der Medienhersteller Maxell haben schon mehrmals ein holografisches Wechselspeicher-Medium in Aussicht gestellt, doch nun wird es offensichtlich ernst: Ende 2006 soll die erste Generation mit 300 GByte Speicherkapazität fassenden Scheiben und Geräten mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 20 MByte/Sekunde auf den Markt kommen. Doch damit nicht genug: man plant bereits Modelle mit 1,6 Terabyte Kapazität.
/ Andreas Donath
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Die 300-GByte-Medien sind nur einmal beschreibbar. Vor dem Beschreiben sind sie nicht unbegrenzt lagerfähig: Sie dürfen maximal drei Jahre gelagert werden, bevor man sie brennt. Nach dem Brennen sollen die Holo-Scheiben aber eine Lebensdauer von mehr als 50 Jahren aufweisen.

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Die Medien sollen im 5,25-Zoll-Format gefertigt werden – ein Caddy scheint dabei nötig zu sein, zumindest legen die Produktabbildungen dies nahe. Man kann die Medien allerdings nach Angaben der Hersteller auch in anderen Formfaktoren anbieten, darunter auch in Kartenformaten oder für verschiedene Laser-Wellenlängen. Größter Vorteil der Technik wäre aber die hohe Speicherdichte bei vergleichsweise geringen Kosten, so der Hersteller.

Die 2. Generation der Medien soll schon 800 GByte fassen und der Roadmap entsprechend Ende 2008 erscheinen. Das Terabyte-Modell als Vertreter der 3. Generation wird für Mitte 2010 ins Visier genommen. Maxell und Inphase stellen für die Zukunft Transfergeschwindigkeiten mit bis zu 120 MByte/s in Aussicht, die erste Generation schafft nur 20 MByte/s.

Preise liegen derzeit wie gehabt aber weder für Medien noch Laufwerke vor. Auch das japanische Unternehmen Optware bereitet mit der "Holographic Versatile Disc (HVD)" ein holografisches Speichermedium vor. Hier wird ebenfalls von 2006 als Marktstart gesprochen. Vollmundig hatte InPhase schon einmal Holospeicher 2003/4 in Aussicht gestellt, doch daraus wurde nichts.


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