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Xbox 360: Microsoft zahlt rund 125,- US-Dollar drauf

iSuppli analysiert die Hardware von Microsofts Xbox 360. Das Geschäft mit Spielekonsolen folgt eigenen Regeln, gerade zum Marktstart verkaufen die Hersteller die Geräte unter Einkaufspreis; finanziert wird das Ganze über Lizenzgebühren für verkaufte Spiele. Dies gilt auch für die Xbox 360: Einer Analyse von iSuppli zufolge kostet Microsoft die Xbox 360 derzeit rund 525,- US-Dollar, verkauft wird sie für 399,- US-Dollar.
/ Jens Ihlenfeld
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Laut iSuppli schlägt allein der von IBM gefertigte Prozessor mit drei Kernen mit 106,- US-Dollar zu Buche und hat damit einen Anteil von 20,2 Prozent an den Gesamtkosten der Premium-Version. Noch größeres Gewicht hat ATIs Grafikchip, der Microsoft nach den Schätzungen von iSuppli etwa 141,- US-Dollar kostet, so dass ATI mit 26,9 Prozent das größte Stück vom Kuchen abbekommt.

Hinzu kommen 512 MByte GDDR3-Speicher von Samsung, die auf 65,- US-Dollar geschätzt werden, die SiS-Southbridge steht mit 12,- US-Dollar in der Kalkulation. Der Rest entfällt dann auf Komponenten wie beispielsweise Festplatte, DVD-Laufwerk, Gehäuse, Netzteil und Controller.

Mit der Zeit dürften einige der Komponenten aber deutlich billiger werden, dies gilt vor allem für Prozessor und Grafikchip. Die Preise sollten für beide zusammen laut iSuppli durch eine verbesserte Ausbeute im kommenden Jahr um mindestens 50,- US-Dollar sinken. Letztendlich verdienen die Hersteller zum Ende des Lebenszyklus einer Konsole auch mit dem Verkauf der Hardware Geld.


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