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Mazedonien erhält flächendeckendes WLAN

Strix Systems soll Hardware für schnurloses Breitband-Mesh liefern. Das amerikanische Unternehmen Strix Systems hat aus der Republik Mazedonien(öffnet im neuen Fenster) den Auftrag erhalten, die Hardware zu liefern, mit der das Land flächendeckend mit einem vermaschten WLAN ausgestattet werden soll. Dabei wird unter anderem das von Strix entwickelte "Access/One Outdoor Wireless System (OWS)" eingesetzt.
/ Andreas Donath
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Das geplante Netz ist über 1.000 Quadratmeilen groß und damit das bislang größte Projekt dieser Art weltweit. Das Netz soll vom mazedonischen Service Provider On.Net betrieben werden. Das Netz soll insgesamt rund 2 Millionen Menschen erreichen. Das WLAN-Mesh soll für Bürger und Unternehmen sowie die Behörden des Staates offen sein, wobei die Finanzierung über Zugangsgebühren gesichert werden soll.

Bislang hat On.Net schon in der mazedonischen Hauptstadt Skopje ein schnurloses Breitbandnetz mit Strix-Technik aufgebaut. Die Hauptstadt hat nach Angaben der Volkszählung von 2002 rund eine halbe Million Einwohner.

Die Bevölkerungsdichte Mazedoniens liegt bei nur 81 Einwohnern pro Quadratkilometer, verglichen mit beispielsweise 231 Personen pro Quadratkilometer in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Großteil des Landes besteht aus Gebirgsregionen, tiefen Ebenen und großen Tälern, was die Einrichtung eines WLANs nicht gerade erleichtern dürfte.

Im Rahmen eines Evaluationsverfahrens hatte sich On.Net für Strix-Systeme entschieden, da die Geräte nach Ansicht von On.Net unter diesen Umständen am leistungsfähigsten und am leichtesten einzurichten sind. Das Strix-Netzwerk soll sowohl auf dem 2,4-GHz- als auch auf dem 5-GHz-Band arbeiten und kann mehrere Kanäle gleichzeitig bedienen. Dabei wird der Client-Zugriff von den Verbindungen der Access-Points untereinander getrennt.


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