Xbox 360 - Microsofts neue Konsole im Test
Microsoft hat auch für die Xbox 360 ambitionierte Ziele: Innerhalb der ersten 90 Tage will Microsoft weltweit rund drei Millionen Konsolen ausliefern, Ende 2006 sollen dann gut acht Millionen Geräte verkauft sein. Gefertigt werden die Geräte von Celestica, Flextronics und Wistron.
Fazit:
Wer die Xbox 360 als reine Videospielkonsole betrachtet, liegt falsch. Tatsächlich ist sie eine Multimediamaschine, im Grunde sogar ein verkappter PC, mit dem man fast alles machen kann, wobei die Kiste zur Textverarbeitung und Bildbearbeitung weniger geeignet ist. Für einen Preis von rund 300,- Euro (Core-System, Kabel-Controller) bis 400,- Euro (Premium-System, Funk-Controller, Festplatte) bekommt der Kunde also ein leistungsfähiges Unterhaltungsgerät. Ärgerlich für Spieler ist allerdings die Lautstärke, die es erforderlich macht, den Regler an der Stereoanlage höher zu drehen. Ob die Nachbarn vom satten Xbox-360-Sound auch begeistert sind, ist eine andere Frage.
Die Core-Version ermöglicht zwar einen günstigeren Einstieg, aber kostet den Spieler letztendlich mehr als die Premium-Version. Rechnet man die zum Spielstand-Speichern nötige 64-MByte-Microsoft-Speicherkarte ein, auf die man bei der festplattenbestückten Xbox 360 verzichten kann, ist der preisliche Abstand schon wieder kleiner. Kauft man später den Drahtlos-Controller, die Kabel für die HDTV-Ausgabe und eine Festplatte hinzu, liegt der Gesamtpreis letztlich deutlich über dem der Premium-Konsole.
Grandios wirkt auch die Grafik der ersten beiden getesteten Spiele "Kameo: Elements of Power" und "Project Gotham Racing 3". Beide hinterlassen mit ihrer Auflösung 720p (1.280 x 720) vor allem auf hochauflösenden Fernsehern einen guten Eindruck, auf alten Fernsehbildschirmen müssen zwar Abstriche hingenommen werden, das Bild ist aber auch hier ordentlich. Doch Grafik ist nicht alles: Nintendo-Chef Satoru Iwata hat Recht, wenn er sagt, dass gute Spiele nicht nur von ihrer Optik leben. Mehr als die übliche Daddelkost hat die Xbox 360 nämlich (noch) nicht zu bieten. Überhaupt scheint die Zeit für hochauflösende Konsolen, angesichts noch zu teurer und selten in europäischen Wohnzimmern anzutreffenden Fernsehgeräten mit dem HD-Ready-Standard, noch etwas früh zu sein.
Die Entscheidung, ob es die Xbox 360, Sonys PlayStation 3 oder Nintendos Revolution sein soll, wird auch mit der frühen Verfügbarkeit der Xbox 360 nicht leichter. Letztlich gilt der übliche Rat, die Kaufentscheidung vor allem von den Spielen abhängig zu machen. Und hier hat die Xbox 360 im Moment noch zu wenig zu bieten. [von Frank Magdans, Jens Ihlenfeld und Christian Klass]
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PS3=future
360=SCHEIßE wii=in Ordnung PS3=genial 360=nochma scheiße
Also ohne HDTV sollte man davon besser die Fingers lassen... Kuckst du... http://www...