Xbox 360 - Microsofts neue Konsole im Test

Alter und neuer Controller
Der Wireless-Controller funkt im 2,4-GHz-Frequenzband, unterstützt Force-Feedback und hat eine Reichweite von etwa 10 Metern. Er ist mit sechs Analogknöpfen mit 256 Druckstufen sowie zwei drucksensitiven Analoghebeln und einem Acht-Wege-Steuerkreuz ausgestattet. Dazu kommt der neue "Media Guide Button" zum Menüaufruf und zum Ein-/Ausschalten der Konsole vom Sofa aus. Bei der ersten Xbox war dies nicht möglich, es sei denn, man modifizierte die Hardware auf Kosten der Garantie. Bis zu vier drahtlose Gamepads lassen sich mit einer Xbox 360 nutzen, die auch über drei USB-2.0-Anschlüsse und zwei Steckplätze für Speicherkarten verfügt.
Von den drei USB-2.0-Anschlüssen finden sich zwei unten auf der Vorder- und einer oben auf der Rückseite. Der Anschluss von USB-Datenträgern - etwa MP3-befüllte USB-Sticks - erfordert mitunter ein Verlängerungskabel, da die USB-Buchsen recht tief im Gehäuse liegen. Fingerspitzengefühl erfordert auch die oben auf das Gehäuse der Xbox 360 ansteckbare 20-GByte-Festplatte. Sie lässt sich zwar für den Transport wieder abnehmen, doch ganz so praktisch ist das nicht gelöst. Man drückt auf eine Plastiklasche, wodurch zwei kleine Steckscharniere aus ihren Halterungen gelöst werden, um dann den Datenträger herausnehmen zu können. Anfangs ist das ein Gefummel, doch Übung macht ja bekanntlich den Meister.
Besagte 20-GByte-Festplatte sorgte schon im Vorfeld für viel Diskussionsstoff, da sie nur der rund 400,- Euro kostenden Premium-Version der Xbox 360 beiliegt und ansonsten teuer hinzugekauft werden muss. Microsoft gab im Vorfeld zwar an, dass alle Xbox-360-Spiele auch ohne Festplatte laufen werden, doch einige Entwickler haben bereits angekündigt, dass ihre Spiele die Festplatte zwingend voraussetzen werden. Nicht alle Entwickler sind damit glücklich, dass Microsoft die Festplatte zur Option degradiert und nicht zur Voraussetzung gemacht hat.

Neue und alte Konsole nebeneinander
Auch wer alte Xbox-Spiele auf dem Nachfolger Xbox 360 nutzen will, sollte zur Festplatte greifen. Auf Grund der unterschiedlichen Prozessor-Architektur - in der Xbox steckt ein x86er-Prozessor von Intel - wird für alte Xbox-Spiele auf eine Software-Emulation zurückgegriffen. Diese Software setzt eine Festplatte zwingend voraus und belegt etwa 5 MByte auf der 20-GByte-Festplatte. Dazu kommen Profile für die einzelnen Titel, was regelmäßige Updates erfordert - entweder automatisch per Xbox Live oder mittels selbst gebrannter oder per von Microsoft gegen einen Unkostenbeitrag versandte Update-CDs.
Nur Xbox-Spiele, die von Microsoft überprüft und freigegeben wurden, können auf der Xbox 360 gespielt werden - von Hause aus sind dies nur "Halo: Combat Evolved" und "Halo 2". Legt man ein Spiel wie "Dead or Alive 3" oder "Ninja Gaiden" ins DVD-Laufwerk, erscheint eine Mitteilung, dass dieses nicht unterstützt werde: "Eine Aktualisierung zur Unterstützung dieses Spiels ist möglicherweise verfügbar. Weitere Informationen finden Sie unter www.xbox.com/games." Sonderlich aufbauend ist das nicht. Allerdings sollen zum Verkaufsstart bereits erste Updates zur Verfügung stehen und rund 150 Spiele unterstützt werden.
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PS3=future
360=SCHEIßE wii=in Ordnung PS3=genial 360=nochma scheiße
Also ohne HDTV sollte man davon besser die Fingers lassen... Kuckst du... http://www...