Xbox 360 - Microsofts neue Konsole im Test

Xbox 360 frisst auch USB-Sticks
Dafür können Bilder, Musikdateien und mit Digitalkameras aufgezeichnete Videoschnipsel auch von externen USB-Datenträgern abgerufen werden. Alternativ lassen sich Audio-CDs direkt mit der Xbox 360 ins WMA-Format rippen, sofern eine Xbox-360-Festplatte angesteckt wurde. Musik wird ganz ähnlich den Optionen des "Windows Media Player" visualisiert, die optische Aufbereitung sieht auf der Xbox 360 allerdings deutlich hübscher aus. Microsoft verspricht, dass sich in jedem Spiel Musikstücke aus der eigenen Sammlung als Hintergrundmusik verwenden lassen, dazu lassen sich spezielle Playlisten angeben. Urlaubsbilder von CD- oder DVD-ROM lassen sich in einer Diashow mit simplen Überblendungen und bewegt darstellen.
Wer einen Heimkino-PC mit Microsofts Windows XP Media Center Edition 2005 sein Eigen nennt, kann die Xbox 360 auch als Media Center Extender nutzen. Dazu kann die Konsole über die Ethernet-Anbindung ins Heimnetz Verbindung mit dem PC aufnehmen und auf diesem gespeicherte Audiodateien, Bilder und Fernsehsendungen wiedergeben. Im Test schlug allerdings die Verbindung fehl, denn es kam immer wieder zu Fehlern bei der Zuweisung der IP-Adresse, so dass sich das MCE-System und die Xbox 360 nicht fanden. Selbst das manuelle Einrichten des Netzwerks führte nicht zu dem gewünschten Ergebnis. Ob das am verwendeten DSL-Router oder an einem anderen Problem lag, ließ sich bisher nicht feststellen.

Xbox-360-Fernbedienung
Wir werden die MCE-Funktion deshalb später erneut testen. Ob Microsoft die Xbox 360 auch als Netzwerk-Wiedergabegerät für weitere Windows-XP-Versionen öffnen wird, bleibt abzuwarten - es ist zwar technisch möglich, ob Microsoft aber auch entsprechende Updates plant, bleibt abzuwarten. Zudem scheint Microsoft auf Seiten Windows XP MCE keinen Transcoder integriert zu haben, so dass nur Multimedia-Dateien gestreamt werden können, für die auf der Xbox 360 entsprechende Codecs vorhanden sind.
Die Ethernet-Verbindung der Konsole ist allerdings vorrangig dazu da, um die Verbindung mit Microsofts Online-Spieleservice Xbox Live zu ermöglichen. WLAN beherrscht auch die neue Konsole nur mit einer optionalen WLAN-Erweiterung (802.11a/b/g), wobei - wie bei anderen Konsolen - jeder handelsübliche WLAN-Ethernet-Adapter genutzt werden kann.
Unproblematisch ist die Verbindung zwischen Konsole und Wireless-Controller, in wenigen Sekunden steht sozusagen die Leitung. Der in der Premium-Version der Konsole enthaltene Wireless Controller ist Microsoft dabei am besten gelungen. War der Vorgänger noch viel zu klobig, so liegt die jetzige Version weitaus besser in der Hand und ruft Erinnerungen an den Dreamcast-Controller hervor. Dank der ausgeprägten Ergonomie schmerzen die Hände auch nach stundenlangem Zocken keinen Moment.
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PS3=future
360=SCHEIßE wii=in Ordnung PS3=genial 360=nochma scheiße
Also ohne HDTV sollte man davon besser die Fingers lassen... Kuckst du... http://www...