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Marktzahlen: Motorola hat deutlich mehr Handys verkauft

Siemens und Samsung verloren Marktanteile im dritten Quartal 2005

Im dritten Quartal 2005 konnte Motorola den Anteil am weltweiten Handy-Markt deutlich steigern, ohne jedoch dem Marktführer Nokia gefährlich zu werden. Sowohl Siemens als auch Samsung mussten sich nach den Analysen von Gartner Dataquest mit einem sinkenden Marktanteil zufrieden geben. Insgesamt wuchs der Handy-Markt weltweit um starke 22 Prozent.

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Wie gehabt führt Nokia den weltweiten Handy-Markt an und schaffte im dritten Quartal 2005 mit 66,95 Millionen Geräten einen Marktanteil von 32,6 Prozent. Das bedeutet einen leichten Zuwachs, denn noch ein Jahr zuvor kam Nokia nur auf einen Marktanteil von 31 Prozent bei 52,22 Millionen abgesetzten Mobiltelefonen.

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Obgleich Motorola im dritten Quartal 2005 durch den Erfolg der Razr-Reihe stark zulegen konnte, werden die Amerikaner den Finnen weiterhin nicht gefährlich und verharren auf Platz zwei. Mit 38,5 Millionen Mobiltelefonen erreichte Motorola einen Marktanteil von 18,7 Prozent; im Vorjahr lag der Anteil noch bei 13,5 Prozent, was 22,64 Millionen Geräten entspricht. Allein im September 2005 verkaufte Motorola nach Angaben der Marktforscher weltweit 12 Millionen Razr-Handys.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal muss Samsung mit einem sinkenden Marktanteil vorlieb nehmen, konnte aber seinen angestammten dritten Rang verteidigen. Die Koreaner setzten 25,67 Millionen Taschentelefone ab und kamen so auf einen Anteil von 12,5 Prozent. Im Vorjahr genügten 23,01 Millionen Handys noch für einen Marktanteil von 13,7 Prozent.

Auf den Plätzen vier und fünf tobt weiterhin ein dichtes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Sony Ericsson und LG. Im dritten Quartal 2005 ergattert Sony Ericsson mit einem Marktanteil von 6,7 Prozent (13,75 Millionen Geräte) den vierten Platz. Dicht dahinter folgt LG mit 13,38 Millionen Mobiltelefonen und einem Anteil von 6,5 Prozent. Im Vorjahr schaffte LG einen Marktanteil von 6,7 Prozent und thronte damit auf dem vierten Platz, während sich Sony Ericsson bei einem Anteil von 6,5 Prozent mit dem fünften Rang abgeben musste.

Wie bereits im zweiten Quartal 2005 brachen die Verkaufszahlen von Siemens auch im Folgequartal massiv ein, so dass die Deutschen auch im dritten Quartal 2005 gleich zwei Plätze einbüßten und nun mit einem Marktanteil von 4,6 Prozent (9,52 Millionen Handys) nur noch auf Rang sechs sitzen. Im Vorjahr ergatterte Siemens noch den vierten Platz bei einem Marktanteil von 7,6 Prozent.

Im dritten Quartal 2005 wurden insgesamt 205,4 Millionen Mobiltelefone verkauft, was eine Steigerungsrate von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet, als die Hersteller 168,29 Millionen Geräte absetzten. Nachdem bereits das zweite Quartal 2005 als das bis dahin erfolgreichste Quartal im Handy-Markt gewertet wurde, gilt dieser Titel nun dem dritten Quartal 2005. Allein in Westeuropa wurden fast 20 Millionen Taschentelefone abgesetzt. Auch das vierte Quartal 2005 soll nochmals stark zulegen, so dass erwartet wird, dass im Gesamtjahr 2005 rund 810 Millionen Mobiltelefone weltweit abgesetzt werden.



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heinzi 23. Nov 2005

Hast du in den letzten paar Jahren mal ein Siemens Handy benutzt? Wo soll die...

alexw 23. Nov 2005

Jetzt bist du aber derjenige, der hier "schwätzt". Mir scheint, du hattest niemals ein...


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