Abo
  • Services:

ARD berichtet künftig ohne Microsoft-Logo über Wahlen

NDR und Linux-Verband legen Streit bei

Der NDR und der Linux-Verband haben ihre juristische Auseinandersetzung um die Einblendung des Microsoft-Logos trotz ihrer unterschiedlichen Rechtsauffassungen beigelegt. Künftig soll das Logo in der Wahlberichterstattung der ARD nicht mehr eingeblendet werden.

Artikel veröffentlicht am ,

In dem Rechtsstreit ging es darum, ob die Einblendung des Microsoft-Logos in Wahlgrafiken zulässig ist. Der Linux-Verband sah darin unerlaubte Schleichwerbung und hatte vergeblich versucht, die Einblendung des Logos zur Bundestagswahl 2005 zu unterbinden. Der NDR, der in der ARD die Federführung für den Wahlberichterstattungsvertrag mit Infratest dimap hat, wies diesen Vorwurf zurück und argumentierte: "Die Wahlforscher von Infratest dimap haben mit Zustimmung der ARD die Möglichkeit, mit einem technischen Dienstleister zusammenzuarbeiten und diesen mit in die Quellenangabe aufzunehmen."

Stellenmarkt
  1. Ruhrverband, Essen
  2. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart-Weilimdorf

Das Landgericht Hamburg hatte zunächst am 16. September 2005 eine einstweilige Verfügung gegen den NDR erlassen, hob diese auf Antrag des NDR aber noch vor der Bundestagswahl am 18. September 2005 wieder auf.

Nun haben beide Seiten den Streit noch vor einer endgültig gerichtlichen Klärung beigelegt. Anlass dafür bot die Beendigung der Kooperation von Infratest dimap mit Microsoft im Zusammenhang mit der ARD-Wahlberichterstattung, hieß es von Seiten des NDR. Aus diesem Grund wird die ARD in Wahlgrafiken bei zukünftigen Landtags-, Bundestags- und Europawahlen Microsoft nicht mehr als "technischen Dienstleister" nennen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate bestellen
  2. ab 119,98€ (Release 04.10.)
  3. ab 399€

Perlich 22. Nov 2005

Man mein man habe es hier nur mit Frühpupertären Jungs zu tun. Linux ist das Nr. 1 OS im...

Yorick 22. Nov 2005

Schade, daß du dich mit der Demokratie nicht anfreunden kannst. Es gibt allerdings viele...

Michael - alt 22. Nov 2005

1. Wurde eben auch durch den Linux-Verband verhindert, festzustellen, ob eine kriminelle...

Holger Steinmetz 22. Nov 2005

Ich glaube Du hast da was in den falschen Hals bekommen. Mir geht es auch auf den Sender...

Michael - alt 22. Nov 2005

Der Gedanke bezüglich "googlen" ist richtig, wenn man nicht weiß, daß dieses Wort als...


Folgen Sie uns
       


Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 2

In Teil 2 des Livestreams zu Shadow of the Tomb Raider finden wir lustige Grafikfehler und der Chat trinkt zu viel Bier, kann Michael aber trotzdem bei einigen Rätseln helfen.

Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 2 Video aufrufen
Passwörter: Eine vernünftige Maßnahme gegen den IoT-Irrsinn
Passwörter
Eine vernünftige Maßnahme gegen den IoT-Irrsinn

Kalifornien verabschiedet ein Gesetz, das Standardpasswörter verbietet. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn es setzt beim größten Problem von IoT-Geräten an und ist leicht umsetzbar.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Retrogaming Maximal unnötige Minis
  2. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  3. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github

Desktops: Unnötige Sicherheitsrisiken mit Linux
Desktops
Unnötige Sicherheitsrisiken mit Linux

Um Vorschaubilder von obskuren Datenformaten anzeigen zu lassen, gehen Entwickler von Linux-Desktops enorme Sicherheitsrisiken ein. Das ist ärgerlich und wäre nicht nötig.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Red Hat Stratis 1.0 bringt XFS etwas näher an Btrfs und ZFS
  2. Nettools Systemd-Entwickler zeigen Werkzeuge zur Netzkonfiguration
  3. Panfrost Freier Linux-GPU-Treiber läuft auf modernen Mali-GPUs

WLAN-Standards umbenannt: Ein Schritt nach vorn ist nicht weit genug
WLAN-Standards umbenannt
Ein Schritt nach vorn ist nicht weit genug

Endlich weichen die nervigen Bezeichnungen für WLANs chronologisch sinnvollen. Doch die Wi-Fi Alliance sollte noch einen Schritt weiter gehen.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Wi-Fi 6 WLAN-Standards werden für besseres Verständnis umbenannt
  2. Wifi4EU Fast 19.000 Kommunen wollen kostenloses EU-WLAN
  3. Berlin Bund der Steuerzahler gegen freies WLAN

    •  /