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Einzugs-Scanner mit Ultraschall gegen Papierstau

Fujitsu stellt A4-Desktop-Scanner fi-5120C und fi-5220C vor. Zwei kompakte neue Dokumenten-Farb-Scanner von Fujitsu sollen nicht nur die Konkurrenz bei der Scan-Geschwindigkeit übertrumpfen, sondern gleichzeitig auch Papierstaus vermeiden. Dazu hat ihnen der Hersteller eine Ultraschall-Doppeleinzugskontrolle spendiert, die darauf achten soll, dass nicht mehr als ein Blatt gleichzeitig eingezogen wird.
/ Christian Klaß
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Sowohl der neue fi-5120C als auch der fi-5220C sollen über ihre automatische Dokumentenzufuhr im Stapelbetrieb bis zu 50 Blatt unbeaufsichtigt in hoher Bildqualität mit bis zu 30 Seiten pro Minute (150 dpi/A4 Hochformat/Simplex) in Schwarz-Weiß, Graustufen und Farbe scannen können. Beim beidseitigen Duplexscan erhöht sich dieses Volumen laut Fujitsu auf bis zu 60 Bilder pro Minute. Fujitsu sieht seine beiden neuen Scanner damit im Spitzenfeld der A4-Desktopscanner-Klasse. Die optische Auflösung beider Geräte liegt bei 600 dpi, die Ausgabeauflösung lässt sich auf bis hinunter zu 50 dpi beschränken.


Beide Scannermodelle verarbeiten Papierformate von A4 bis A8 und Überlänge in Papierstärken zwischen 52 g/m2 und 127 g/m2. Geprägte Kreditkarten nach der ISO-7810-Norm scannen der fi-5120C und fi-5220C im Regelbetrieb ein. Für gebundenes oder besonders sensibles Beleggut steht dem Anwender beim fi-5220C-Modell darüber hinaus eine integrierte Flachbetteinheit zur Verfügung. Die für diese Scannerklasse ungewöhnliche Ultraschall-Doppeleinzugskontrolle soll sicherstellen, dass es keine zeit- und nervenraubenden Papierstaus bei der Digitalisierung gibt, wie sie sonst durch den gleichzeitigen Papierdurchzug von zwei oder mehr Seiten passieren kann.

Werden Schwarz-Weiß-Dokumente im Stapelbetrieb eingescannt, sollen der fi-5120C und der fi-5220C automatisch den Schwellenwert für jede einzelne Seite optimieren und für ein schärfere Bilddarstellung sorgen. Damit sollen folgende Bearbeitungsschritte wie die Texterkennung schneller und mit besserer Erkennungsgenauigkeit erfolgen können.

Dazu kommen noch einige weitere Bildverbesserungsfunktionen, etwa das automatische Geraderücken schräg einigezogener Vorlagen, das automatische Scanbild-Zurechtschneiden oder das Entfernen von Moiré-Mustern und Farbtonrasterungen. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, eine Blindfarbe für Formulare mit farbigen Hintergrundflächen zu definieren und damit die Text- oder Markierungserkennung zu erleichtern.

Beide Modelle verfügen über wahlweise verwendbare Ultra-SCSI- und USB-2.0-Schnittstellen und sollen so für eine schnelle Übertragung von hochauflösenden Bilddateien sorgen. Je nach Aufgabenstellung kann der Anwender automatisch Grafikformate wie TIFF, JPEG, BMP erzeugen lassen oder die Scans im PDF-Format speichern. Im Lieferprogramm inbegriffen ist die Vollversion von Adobe Acrobat 7.0 Standard. Die mitgelieferte Windows-Software - TWAIN-Treiber liegen bei - erlaubt Funktionen wie Scan-to-File, Scan-to-View, Scan-to-Print, Scan-to-Fax, Scan-to-Email und Scan-to-Microsoft SharePoint Portal Server.

Der fi-5120C-Scanner kann zusätzlich mit einem optionalen 40-Zeichen-Indossierungsdrucker (Imprinter) ausgestattet werden, der die Rückseiten gescannter Dokumente mit einem Erfassungsstempel bedruckt. Zur regelmäßigen Verarbeitung großer Mengen gleichartiger Schwarz-Weiß-Dokumente steht die optionale Treibererweiterung SoftIPC V.2.5 zur Verfügung, mit der sich Profile anlegen lassen. Per Netzwerkadapter (Fujitsu fi-5000N) lassen sich beide neuen Scanner über das LAN nutzen und stehen somit mehreren Mitarbeitern zur Verfügung.

Fujitsu will seine beiden neuen A4-Dokumenten-Scanner ab Dezember 2005 ausliefern. Der fi-5120C soll etwa 1.160,- Euro kosten, der fi-5220C rund 2.090,- Euro.


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